Das hat doch nichts mit dem Islam zu tun!

Anschlagsorte in Paris und Saint-Denis. Parallel laufende Guerilla Attacken. (Bildquelle: Wikipedia)

Ein KOMMENTAR zu den Anschlägen von Paris

Die Anschläge von Paris von vergangenem Freitag haben die europäische Völkerschaft tief geschockt, der französische Staatspräsident Hollande schwört Rache und das sie die Terroristen jagen werden, die französische Gesellschaft in der Muslime schon seit Zeiten der Kolonialzeit beheimatet sind steht vor der Zerreißprobe. Das die Chefin des rechtssozialistischen Front National Marie Le Pen sogar die neue Präsidentin Frankreichs werden könnte scheint vor dem Hintergrund dieser muslimischen Terroranschläge nicht mehr allzu unwahrscheinlich.

Ich möchte mich hier nicht in Spekulationen üben, vieles ist noch zu unklar und schwammig. Auch wenn es erste Anzeichen dafür gibt das auch bei diesem blutigen Attentat die Geheimdienste zumindest im Vorfeld davon wussten bzw. es Kreise gab die Vorkenntnisse hatten. Auch der bei einem angeblich sich selbst getöteten Terroristen gefundene syrische Pass lässt im ersten Augenblick Parallelen zu anderen Terroranschlägen wie bspw. dem 9/11 entstehen wo auch praktisch unversehrte Ausweise der mutmaßlichen Terroristen gleich unmittelbar nach den Anschlägen von den Sicherheitsbehören mitten in den noch rauchenden Trümmern des WTC entdeckt wurden. Auch die Heute bekannt gewordene Meldung das die französischen Sicherheitskräfte einen der noch lebenden mutmaßlichen Täter nach einer Autokontrolle „aus versehen“ wieder laufen ließen spricht für eine Geheimdienstbeteiligung in irgendeiner Form. Außerdem lässt einen Aufhorchen das einer der identifizierten Attentäter dem französischen Nachrichtendiensten wohl schon länger bekannt war lässt einen nichts Gutes vermuten. Aber im Moment muss man diese Anzeichen wohl auch erst einmal so stehen lassen. Über die Art der Angriffe gibt es für mich indes keinen Zweifel: Das sind Guerilla Aktionen! Das waren zweifelsfrei militärisch strukturierte Angriffe auf sog. „weiche“ d.h. zivile Ziele! Dieses zuschlagen in der Hauptstadt eines Feindstaates (aus IS Sicht ist das Frankreich) erinnert an die blutigen Guerilla-Angriffe des Vietcong bei der TET-Offensive 1968 in Südvietnam. Damals stürmten kommunistische Himmelfahrtskommandos unter anderem die US-Botschaft in Hanoi und andere Ziele direkt im Herzen der wichtigsten Städte des damals noch antikommunistischen und damit für die Vietcong feindlichen Südvietnam. Auch das vorgehen mit Kalaschnikows und Sprengbomben erinnert mehr an militärischen Krieg denn an verwirrte oder zufällige Terroraktionen von bspw. religiös motivierte Einzeltäter. Doch genau dieses Vorgehen wäre wieder auch ein Indiz dafür das wir es hier mit Leuten zu tun haben die zumindest militärisches Vorwissen besessen haben, anders lässt sich solch eine koordinierte Aktion nicht erfolgreich durchführen. Und ja wer hat solche Kenntnisse und Fähigkeiten? Richtig…genau die oben genannten Nachrichtendienstkreise natürlich, wobei ich hier erwähnen möchte das ich mich derzeit nicht darauf verbeißen möchte das dies das Werk des einen oder anderen „Dienstes“ war, zuviele Machtinteressen spielen hier mit. Angefangen von den östlichen Geheimdiensten die bezüglich des Syrienkrieges ein Interesse am Chaos im Land des Assad-Gegner Frankreich haben könnten, bis hin zu westlichen Nachrichtendienstfraktionen wo sich eine Art „politischen Brandbeschleuniger“ für noch beherzteres militärisches Eingreifen der Westmächte in Syrien wünschen und diesen nun wohl auch bekommen haben. Außer Acht zu lassen ist auch nicht der israelische Mossad, diese sehr „speziellen Spezialisten“ spielen wie bereits in der Vergangenheit oft ihr ganz eigenes für Außenstehende kaum zu durchschauendes Spiel. Zudem muss man hinzufügen das der gesamte „islamische Staat“ nur durch die Waffenlieferungen diverser Dienste an die zuerst vermeintlich „gemäßigten“ syrischen Rebellengruppen sich derart ausbreiten konnte. Durchgeknallte Dschihadis mit wirren religiösen Ansichten und ein paar Maschinengewehren machen alleine noch keinen „Staat“ im eigentlichen Sinne aus. Hierzu bedarf es eines mehr und das könnte niemals so entstehen wenn nicht entsprechende „Fachkräfte“ und „Spezialisten“ staatlicher Stellen mitgeholfen hätten. Ob das nun iranische, US, französische oder russische waren tut erst einmal nichts zur Sache, Fakt ist das der IS ohne ausländische Hilfe sich niemals zu einem derart monströsen Terrorgespenst aufbauen hätten können wie das jetzt blutige Realität geworden ist. Darum bin ich nach wie vor der Meinung das wir eher ein massives Geheimdienstproblem haben denn ein tatsächlich aus religiösen oder politischen Motiven heraus geborenes Terrorproblem, doch das nur als kleine Randbemerkung.

Das die Attentäter „Allahu akbar“ gerufen haben und allesamt aus dem islamisch-fundamentalistischen Terrormilieu stammen gilt mittlerweile als gesichert. Auch wenn mir klar ist das gerade Nachrichtendienste sehr gerne religiöse Spinner für ihr Zwecke einsetzen so muss ich doch anmerken das der Islam zumindest eine größere Anfälligkeit für die Entstehung solcher terroristischen Ideen hat als das beim längst säkularisierten und letztendlich zur Folklore gewordenen Christentum der Fall ist. Das bürgerlich-konservative Autoren wie etwa Udo Ulfkotte bereits vor Jahren vor genau solchen Anschlägen und Entwicklungen gewarnt haben darf an dieser Stelle auch mal erwähnt werden, dass passt natürlich den ewig verharmlosenden Mainstream-Medien überhaupt nicht, doch so langsam wird es selbst für die professionellen Schönfärber problematisch gewisse Entwicklungen ihrem nicht mehr ganz so gutgläubigen Publikum zu verkaufen. Man muss ja höllisch aufpassen was man über den Islam schreibt oder öffentlich sagt, doch ich bleibe bei meiner Meinung das jener muslimische Glaube wie wir ihn kennen eine rückständige, antiliberale, antiwestliche, kollektivistische, antiaufklärerische und tendenziös militant missionarische Religion ist! Und da man in Doofland ja alles genau erklären und sich nach allen Seiten absichern muss merke ich dazu an: Nein, deshalb bin ich noch lang kein Freund des Christentums, aber letzteres wurde im Laufe der letzten 300 Jahre Aufklärung praktisch vollständig und zu Recht säkularisiert und weitgehend auch reformiert. Religion ist völlig zu Recht Privatsache geworden in unseren westlichen Gesellschaften. Ob jemand Zuhause seinen Toaster anbetet oder eine Hindu-Gottheit ist mir ehrlich gesagt völlig Banane! So lange er mich nicht zwingt das ebenfalls zu tun dürfen die Menschen an wen auch immer glauben, oder eben nicht! Und freilich sollte Niemand wegen seines Glaubens irgendwie diskriminiert oder gar verfolgt werden, sollte an für sich eine Selbstverständlichkeit sein, aber im mittlerweile großflächig geistig verödeten Germany muss man ja alles Doofensicher erklären sonst fallen diese begnadeten Gutmenschen-Sittenwächter über einen her wie Wölfe über ein rohes Stück Fleisch. Ich glaube zwar sehr wohl (bzw. weiß das von einigen persönlich) das es auch Muslime gibt für die ihre Religion eben eine Art persönliche oder familiäre Tradition ist die sie eben gerne so ausleben möchten, allerdings für sie im Umgang mit anderen Menschen absolut keine Rolle spielt. So wie das bei den hier lebenden anderen religiösen Gruppen ist wie bspw. Hindus, Buddhisten, Sikhs, usw. usf. der Fall ist. Oder haben Sie davon gehört das sich beispielsweise Hindus dadurch beleidigt fühlen und deshalb einheimisch Metzger attackieren weil bei ihnen für Hindus „heilige Kühe“ geschlachtet werden und zum verzehr angeboten werden? Der fundamentalistische Islam hat eben doch eine Sonderstellung, er ist eben doch eine andere Qualität was religiösen Eifer und antiliberale Grundeinstellung angeht. Davon lasse ich mich auch nicht durch noch so wohlmeinende Beschwichtigungsversuchen der Berufsverharmloser umstimmen die ständig etwas davon faseln das der Islam an sich ja doch eine „Religion des Friedens“ sei. So lange die obersten Islamgelehrten auf der Welt nicht in der Lage dazu sind sich über Mohamed Karikaturen schlimmstenfalls auszuschweigen oder einfach mal mit lachen so lange ist diese Religion für mich eben doch etwas besonderes, etwas wo negativ und in besonderem Maße tatsächlich Intolerant aus der Reihe fällt, angekommen bei allen?! Und da wir uns ja in Doofland befinden wo man wirklich sich langsam für alle möglichen Aussagen rechtfertigen muss bzw. alles idiotensicher erklären muss: Nein, wenn ein Muslim mir gegenüber ganz normal und höflich auftritt (Ja, stellt euch vor ich kenne sogar einige von denen!) dann ist mir das so was schnurz was er für eine Religion praktiziert! Was überhaupt grundsätzlich für jeden Mensch gilt der mir gegenüber tritt. Bevor man mir gleich wieder vorwirft ich sei ja „Islamophob“….. Doch kann ich an dieser Stelle mich ja mittlerweile beinahe Stirnschweißfrei auf die FDP berufen. Was ich bereits in einem Kommentar zur Entwicklung der liberalen Partei festgestellt habe zitiere ich hier nochmals:

Deutschland muss sich selbst wieder über seine Identität klar werden, damit es zu Integration einladen kann. Wir stehen uns mit deutschen Selbstzweifeln im Wege. Dabei haben wir Grund zum Stolz auf unsere liberale Verfassung.

Quelle: liberale.de 

So ist es und darum werde ich einen Teufel tun und mir meinen Lebenswandel oder Lebensstil auch nur annähernd verbieten, verbiegen oder sonst wie madig machen zu lassen! Wenn euch das hier nicht passt und unsere angeblich „Wohlstandsverkommen“ westlichen Gesellschaft euch nicht passt: Da ist die Türe! Schönen Tag noch!

In diesem Sinne

Ihr Michael Sanchez

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