Der Sozialismus: Das größte Missverständnis der Geschichte oder reine Terrorideologie?

Karl Marx 1875, der geistige Urvater aller nachfolgenden Sozialisten (Bildquelle: Wikipedia) und wohl größte philosophische Brandstifter der neueren Geschichte

Karl Marx 1875, der geistige Urvater aller nachfolgenden Sozialisten (Bildquelle: Wikipedia) und wohl größte philosophische Brandstifter der neueren Geschichte

Gut 26 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer und dem vollständigen Zusammenbruch des kommunistischen DDR-Regimes keimt er in Westdeutschland wieder in allen möglichen Parteien, Verbänden, Organisationen und freilich auch direkt beim Staat: Der Sozialismus! Ob braune oder rote Sozialisten/Kollektivisten, ob Staatsfetischisten in der Merkel CDU oder SPD Volkserzieher die uns erklären wollen wie wir Fahrstühle zu bedienen haben, der Glaube an ein allmächtiges Kollektiv das den Einzelnen im Zweifelsfall überlegen sein soll ist so ungebrochen Stark wie schon lange nicht mehr in diesem Land.

Zu lange liegt der direkte Systemvergleich zurück, zu sehr sind sich die heute gesamtdeutsche Politikerkaste ihrer Sache sicher um Kritik an ihren ständig zunehmenden staatlichen Eingriffen ernsthaft fürchten zu müssen. Der Wohlfahrtsstaat der längst nur noch den Wahnsinn verwaltet und die Armut mehrt, den Mittelstand auspresst und die allgemeine Entwicklung der Gesellschaft hemmt gilt als Unantastbar. Wer ihn kritisiert der wird ganz schnell als „kaltherzig“ oder „unsozial“ oder schlimmer „raffgierig“ hingestellt, wer nicht bereit ist mehr als die Hälfte seiner Einnahmen dem Staat abzugeben dem wird dann einfach „mangelnde Solidarität“ vorgeworfen, ungeachtet der Tatsache das echte Solidarität immer nur freiwillig entstehen kann. Doch Realität und das natürliche Wesen der menschlichen Natur interessiert die kopfgesteuerten intellektuellen Vordenker längst nicht mehr. Abgehoben sitzen sie in (i. d. R. von Steuergeld finanzierten) Elfenbeintürmen und entwickeln immer neue gedankliche Irrsinnskonstrukte um aus ihrer Sicht damit die „Welt“ zu retten.

Ich empfehle an dieser Stelle das Werk von Roland Baader mit dem eigentlich alles zusammenfassenden Titel: „Tot gedacht – Warum intellektuelle unsere Welt zerstören“, dieser Mann hatte einen Weitblick den man garnicht hoch genug einschätzen kann….

Was mir in der heutigen Bundesrepublik auffällt und mir immer bitterer aufstößt ist die beinahe heldenhafte Verklärung der einstigen DDR. Und das leider nicht nur durch jene die dort gelebt haben und deren Nachkommen, in vielen Ostdeutschen DDR Familien wird das Andenken an „damals“ wirklich beinahe kulthaft gepflegt, sondern auch immer öfters von im Westwohlstand aufgewachsenen Mittelschichtkindern die selbst im satten (Rest-)Wohlstand des bundesrepublikanischen Systems groß geworden sind. Selbst nie unter einem zumindest so offen totalitären Regime leiden mussten und auch sonst den Zustand der materiellen Armut nur aus dem Fernsehen kennen. Sie posten im kapitalistischen Facebook gerne Petitionen die sich gegen den Freihandel, gegen Israel, gegen die verhasste USA sowieso und für den staatliche Mindestlohn einsetzen. Bestenfalls heißt es in diesen Kreisen: Na ja, die Stasi und so, ja, dass war nicht so schön, aber „die Grundidee des Sozialismus“ die war ja so nicht schlecht und sozial sei es den Menschen im einstigen Mauerparadies ja angeblich so viel besser gegangen als bei uns im hier und jetzt. Das die heutigen sozialen Verwerfungen vollständig auf die überbordende Staatstätigkeit zurückzuführen ist verstehen diese totgedachten Spezialisten freilich nicht, wird einem ja auch nicht auf den staatlichen Schulen beigebracht, wäre ja auch zu schön. Diese Leute sind oftmals sogar in unserem derzeitigen Bildungssystem recht erfolgreich, haben Schulabschlüsse, Ausbildungen und gute Arbeitsstellen, sie schwimmen wortwörtlich oft im eigenen Fett. Und von ihrer komfortablen Situation aus beurteilen sie die Welt und erdreisten sich darüber zu philosophieren wie schön doch ein „echter Sozialismus“ in dieser Welt sei! Das sie ihren eigenen Wohlstand zu 100% dem herrschenden Restkapitalismus, der Rumpfmarktwirtschaft in diesem System zu verdanken haben will ihnen nicht in den Kopf, dass wird ignoriert oder beschämt zur Seite geschoben. Ich kann das nicht mehr hören, wie oft eigentlich noch? Wie viele sozialistische Experimente denn bitte noch? Wie viele Tote brauchen wir noch um zu kapieren das dieses Gedankenkonstrukt von Grund auf Falsch ist? In den vergangenen 100 Jahren haben alle möglichen sozialistischen Experimente auf der Welt, von Lenins Revolution bis zu den Killing Fields des einstigen Kambodschanischen Völkermörders Pol Pot und den heute noch im Polizeistaat China regierenden Kommunisten weit über 100 Millionen Menschenleben gekostet! Genug? Reicht es? Ihr gefährlichen Idioten! Es schmerzt nur noch, ständig versucht ihr krampfhaft die Schuld für das Scheitern in allen möglichen sozialistisch/kollektivistischen Experimenten dem Kapitalismus zu zuschieben. Ob bei der äthiopischen Hungerkatastrophe die ausschließlich durch das kommunistischen Mengistu Regime verursacht wurde (wohlgemerkt in einem afrikanischen Land mit einer jahrhunderte alten, stolze bäuerlichen Tradition das Hungerkatastrophen bis dato nicht kannte!) oder bei der blutigen Niederschlagung der Studentenunruhen auf dem Platz des himmlischen Friedens in Peking 1989, immer wird sich versucht auf lächerliche Art- und Weise herauszureden. Alles mögliche soll die Ursache gewesen sein, bloß nicht die Uridee des Sozialismus selbst! Die wird eisern verteidigt. Und wenn man ihnen mit der Idee kommt das es eine Weltsicht gibt die jedem Menschen eine Chance geben möchte sich selbst zu verwirklichen so wie er das individuell für richtig empfindet und nicht vorschreiben will wie er zu sein hat dann schauen einem diese sozialistischen Dumpfbacken an als ob man in einer außerirdischen Sprache zu Ihnen sprechen würde. Es hört sich einfach viel angenehmer an wenn einem irgendwie Geld oder Leistungen einfach so aus reiner Menschenfreundlichkeit versprochen wird, da muss man nicht so viel selbst nachdenken. Ich meine eigentlich verraten diese Leute sich selbst, sie trauen ihren Mitmenschen grundsätzlich nur Schlechtes zu und meinen deshalb müsse man die weniger Eigenständigen vor den „Bösen“ mit möglichst viel Zwang, Vorschriften, Regeln und Kollektivdruck eindämmen. Ich sage solche Leuten immer das sie wohl von sich auf andere schließen…. das hören diese natürlich dann nicht gerne. Und selbst wenn man ihnen beweist das bspw. eine totaler 100% Staat a la Nordkorea es nicht vermag seine Bürger vor allen Widrigkeiten des Lebens und besonders vor sich selbst zu schützen, sondern lediglich eine blutige Diktatur ist winken sie ab und meinen so haben sie sich Sozialismus ja auch nicht vorgestellt. Klar, wie es gerade passt… Aber es ist eben auch hübsch bequem wenn man mit seinem von hochkapitalistischen Firmen wie Samsung oder Apple hergestellten Smartphones in aus Tiefen der Marktwirtschaft entstandenen Netzwerken a la Facebook und Twitter gegen den angeblich so „ausbeuterischen Kapitalismus“ hetzt, ohne eigentlich wirklich zu wissen um was es sich beim Kapitalismus tatsächlich handelt.

Man wirft den Verfechtern des Kapitalismus bzw. der Marktwirtschaft vor sie würden einer Ordnung zustimmen in der „die bestimmen wo am meisten Geld haben“, zumindest ist das einer der sich ständig wiederholenden Punkte. Doch was meinen sie mit Geld? Sie meinen damit natürlich Besitz, logisch, wer mehr Besitz hat der sorgt sich natürlich mehr auch um das „drum herum“ um seinen Besitz langfristig zu schützen wie einer dessen gesamtes Eigentum die Einrichtungsgegenstände seiner Mietswohnung umfasst. Doch das ist keine Abwertung von jenem der eben nur zu Miete wohnt und dem eben andere Dinge im Leben wichtig sind als materieller Besitz, doch genauso wird das von Sozialisten aller Couleur stets ausgelegt. Es ist zwingend logisch notwendig das ein Mensch der mehr Besitzt auch versucht mehr Einfluss auszuüben um diesen Besitz bestmöglich abzusichern, daran ist nichts  erst einmal nichts Verwerfliches. Und auch in einem sozialistischen System gab es stets Personen (meistens hier in der Regel die sog. „Funktionärsklasse“) die mehr Besitz bzw. Privilegien hatte und die auch versuchten das um jeden Preis bestmöglich zu sichern. Ich halte das für einen zutiefst menschlichen Antrieb sein Eigentum, sein Besitz, seine Vorteile etc. pp. so gut es geht zu schützen. Das es dabei zu Konflikten kommt will ich garnicht ausschließen oder weg erklären, doch das rechtfertig in keiner Hinsicht ein sozialistisches Zwangssystem mit totalitärem Kollektivismus und mangelnden oder nicht vorhandenen Eigentumsrechten um so die „bösen Reichen“ in ihrer (vermeintlichen) Macht irgendwie einzuschränken, was nebenbei bemerkt noch nie wirklich irgendwo funktioniert hat. Die Sozialisten aller Schattierungen vergessen oder verleugnen es frech das sämtliche, ich wiederhole SÄMTLICHE Experimente dieser Art IMMER gescheitert sind und i. d. R. mit dem Tod oder der brutalen Unterdrückung von Menschen geendet hat. In einer freien Gesellschaft, in einer marktwirtschaftlich organisierten Wirtschaft gibt es freilich Dinge die nicht rund laufen, es gibt wie überall Probleme, aber sie ist am ehesten (und das hat die ihre Geschichte bewiesen, im Gegensatz zum Sozialismus!) in der Lage Lösungen zu finden da in einer freien Wirtschaftsordnung die Kreativität ALLER Teilnehmer voll zur Entfaltung kommt und nichts von oben zentral geplant oder gelenkt wird. Hier hat der einzelne Mensch die Möglichkeit sich am besten zu entfalten und sein eigenes Glück zu finden, nicht wie in diversen kollektivistischen Systemen wo einem immer das anonyme „Kollektiv“ vorgibt wie man zu leben und zu denken hat.

Darum bleibe ich dabei das der Sozialismus der wahrhaftig größte Murks, nein ich untertreibe damit, dass größte geistige Verbrechern der bisher bekannten Weltgeschichte darstellt, weil er die philosophische Grundlage dafür geschaffen hat Menschen zu töten um danach eine vorgeblich „bessere Welt“ zu erhalten! Deshalb gehen mir diese ganze DDR/Sozialismus Nostalgiker und „es war dort ja nicht alles schlecht“ Doofis so dermaßen auf die Nerven! Klar, sicherlich gab es auch im finstersten Stalinismus die Möglichkeit sich einen schönen Vorgarten zu gestalten und sich daran zu erfreuen, doch das hat es TROTZ und nicht WEGEN solch einem System gegeben ihr Vollpfosten! Dann bastelt euch doch eure kleine kuschelige DDR wieder! Nehmt Mecklenburg-Vorpommern oder einen Landstrich irgendwo sonst wo ihr niemanden nervt. Macht Stasi Gysi zum Kanzler und dann alle Apologeten des vermeintliche „besseren Weges“ hinein in dieses Freiluftgefängnis was es dann sicherlich werden wird! Da könnt ihr dann gerne experimentieren bis die Schwarte kracht, ihr bildungs- und logikresistenten Dummschwätzer und Dauerdampfplauderer!

In diesem Sinne

Ihr Michael Sanchez

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