Das Spiel muss weiter gehen

Immer fest im Blick und meistens auch dann im Griff des Staates: Das Geld der Bürger (Bildquelle: Wikipedia)

Immer fest im Blick und meistens auch dann im Griff des Staates: Das Geld der Bürger (Bildquelle: Wikipedia)

Mitunter ist es nur noch kurios wie in diesem unserem Lande die Politik sich mittlerweile derart schnell und unbekümmert ins Leben der Bürger einmischt.

Ich denke das liegt zum einen daran das viele Bürger das ja sogar noch irgendwie „Gut“ und „in Ordnung“ finden. Schließlich geschieht das alles ja zu „ihrem Schutz“. Logisch, ungefähr so wie 1933 nach dem Erlass des Ermächtigungsgesetzes im deutschen Reichstag Regimegegner zur ihrem eigenen „Schutz“ massenweise verhaftet wurden. Genauso wie in der DDR Menschen zu Staatsfeinden erklärt und verfolgt wurden um die restlichen Bürger vor diesen „zu schützen“…. Sie meinen ich übertreibe maßlos? Wirklich? Tue ich das? Nun, setzen wir uns in eine Zeitmaschine und drehen die Zeit um ca. 100 Jahre zurück, ok, meinetwegen 102 weil sonst wären wir im Kriegsjahr 1915, da gibt es zu viele Sonderfaktoren die man berücksichtigen muss.

Stellen Sie sich also vor wir hätten 1913 und Kaiser Wilhelm II. würde vorschlagen von den damals traumhaften 4% Einkommenssteuern (die erst ab einem Jahreseinkommen von 100 000 Reichsmark erhoben wurden) ganz grob mal auf Heutzutage (je nach Land) üblichen 40% umzuschwenken und parallel dazu eine Ausweispflicht und das jeder Bürger für dieses Dokument seinen (damals schon bekannten!) Fingerabdruck bei einer staatlichen Behörde hinterlegen müsse. Nur diese zwei Maßnahmen, liebe Leser, hätte der Kaiser das vorgeschlagen hätte es höchstwahrscheinlich keinen 1. Weltkrieg gegeben! Denn dann wäre jener sehr wahrscheinlich innerhalb von Stunden seinen Thron los gewesen und die damals noch arbeiterfreundliche SPD hätte womöglich eine offene Rebellionen gegen diese ungeheuerlichen Unterdrückungsmaßnahmen seitens des Staates angezettelt.

Ich empfehle an dieser Stelle einen interessanten Artikel von MMNews

Wir sehen also das im zweiten deutschen Kaiserreich das uns Heute gemeinhin als absoluter Obrigkeitsstaat präsentiert wird man immerhin von Seiten der Politik aus so clever war die Einkommen der Untertanen nicht gar so rabiat zu besteuern und ihnen gerade was wirtschaftliche Freiheiten anging nicht all zu sehr ins Handwerk zu pfuschen. Freilich war damals sehr vieles im Argen, aber schauen sie sich den Geist der damaligen Zeit an. Es herrschten überall in Europa beinahe absolute Monarchen die alle mehr oder weniger selbstherrlich und familiär verbandelt regierten. Praktisch alle Staaten Europas betrieben eine Aufrüstungs- und Kolonialpolitik und keiner dieser Gesellschaften würde man im Vergleich zu Heute bescheinigen das sie „total frei“ gewesen wären. Trotzdem besaß man offenbar noch etwas mehr an Anstand und vorallem Verstand als das bei unsere heutigen Politkaspern der Fall ist. Diese grabschen ungehemmt und gnadenlos in die Taschen ihrer Bürger und diese lassen sich das leider Gottes auch noch mehr oder weniger widerstandslos gefallen. Weil es eben noch einen Restwohlstand gibt der durch die Rumpfmarktwirtschaft noch generiert wird merken sehr viele Leute es einfach noch nicht wirklich wohin die Reise geht. Die verbrecherische Politik des ungedeckten und unbegrenzt vermehrbaren Papiergeldes zeigt zwar nun schon erste Wirkungen aber noch schlägt es nicht flächendeckend bei jedem Einzelnen durch. Außerdem bedient sich die Politik aller möglicher Täuschungen und Taschenspielertricks um zu verschleiern wie Schlimm es eigentlich wirklich um das staatliche Geld steht. Man ist sich für nichts mehr zu Schade, Hauptsache das „Spiel“ geht weiter, wie lange das wissen allerdings nur die Götter. Und genau darauf spekuliert die hohe Politik, denn so lange der Rubel / Euro / Dollar noch rollt so lange bekommt der einfach Bürger eben doch noch irgendwie sein neues Smartphone, den neuen Laptop aus der Werbung, seine günstige Pauschalreise in mehr oder minder ferne Länder wo man sich Allinclusive laben kann, das neueste geleaste Auto, sein augenscheinlich günstig finanziertes Eigenheim, die wenn auch dubios anmutende „Riester-(Zusatz)Rente“ suggeriert das man auch hier staatlicherseits alles fest im Griff habe. Wie sehr das alles auf Sand gebaut ist wird erst bemerkt wenn der große Knall kommt und jene Verantwortlichen sprichwörtlich wie die Ratten das sinkende Schiff verlassen und die breite Masse der Menschen das alles alleine ausbaden darf bzw. muss.

Da ich mich selbst als Berufsoptimist bezeichne hoffe ich natürlich darauf das sich die letzten halbwegs vernünftigen Kräfte durchsetzen (sprich der normale Bürger..) und der Wahnsinn zumindest abgebremst wird, denn ohne Verluste werden wir aus diesem poltisch-finanziell-medialen System nicht mehr herauskommen, dass steht für mich als Realist auch fest.

In diesem Sinne

Ihr Michael Sanchez

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