Die Republik des Neids

Umverteilung und Enteignung sind wieder Angesagt! Bald DDR 2.0? (Bildquelle: Wikipedia)

Umverteilung und Enteignung sind wieder Angesagt! Bald DDR 2.0? (Bildquelle: Wikipedia)

Es gibt kaum eine hässlichere und zugleich aber auch wohl stärkere Emotion als die des Neides. In Deutschland ist das mittlerweile so ausgeprägt das alle die irgendwie „Gerechtigkeit“ fordern und damit in erster Linie Zwangsumverteilung und Enteignung meinen den Zuspruch der Mehrheit des Wahlvolkes erhalten.

Der Glaube daran das wenn man die „bösen Reichen“ nur ordentlich schröpft und nach bester kommunistischer Manier arm macht dann wird alles Gut scheint wieder Salofähig zu sein. Die Meute beklatscht die Einführung eines Mindestlohnes ohne auch nur ansatzweise die tatsächlichen ökonomischen Auswirkungen für ein Hochindustrieland wie die Bundesrepublik es (noch!) ist auch nur wage einschätzen zu können. Da verteidigen Leute die Rente mit 63 weil sie meinen das sei doch schließlich irgendwie „Gerecht“ ohne zu kapieren das dieses staatliche (Zwangs)Rentensystem uns alle ärmer macht und uns alle betrügt! Sie haben keine Ahnung davon wie ein staatliches Gesundheitssystem immer ineffizienter wird und immer mehr Kosten verursacht statt zuverlässig zu funktionieren, Politiker aller Schattierungen fordern dann folgerichtig das „irgendjemand“ hier eben dafür noch mehr zu zahlen hat. Im Zweifelsfall ist das immer „der Andere“ der natürlich aus der eigenen Scheuklappensicht immer mehr hat als man selbst und dann natürlich auch gerne staatlich beraubt werden darf. Die Politik im Verbund mit den Massenmedien forciert gezielt hetzerische Neiddebatten um „Reichen-“ oder Erbschaftssteuer“, ruft zur Jagd nach sog. „Steuersündern“ auf und stellt all jene an den Pranger die ihr Eigentum und die Früchte ihrer Arbeit verteidigen und behalten wollen.

All diese Kryptosozialisten raffen nicht das alles was sie stets „gerecht verteilen“ wollen ja auch irgendwie mal erwirtschaftet werden muss. Und das war in der Vergangenheit bei uns die Marktwirtschaft die jenen Wohlstand überhaupt erst ermöglicht hat. Das viele einfach gestrickte Zeitgenossen mittlerweile glauben das dieser Wohlstand „einfach da ist“ ermöglicht es verbrecherischen und machtgeilen Politikern das für sich zu nutzen. Freilich zu ihrem ureigenen Vorteil, dass dusselige Wahlvolk kapiert das meist erst wenn es zu spät ist. Das die Sowjetunion Pleite ging haben sie entweder verschlafen oder nicht kapiert, auch die immer noch oder immer wieder grassierende DDR Nostalgie bringt mich in regelmäßigen Abständen dazu an der Zurechnungsfähigkeit meiner Mitmenschen zu zweifeln. Darum finde ich die libertäre Ansicht das jeder das Recht auf Sezession haben sollte so Klasse. Dann bastelt euch doch irgendwo eure DDR 2.0! So mit lustigen NVA Uniformen und eigener Stasi, aber lasst mich bitte da raus! Ein Freiluftgefängnis für Insassen die dort freiwillig drin sind, dass hat doch Charme?! Aber freilich dämmert es zumindest den ideologischen Strippenziehern das solch ein Staat keine Zukunft hätte, denn ohne die Produktiven und Innovativen wäre schließlich irgendwann nichts mehr da wo man verteilen könnte…. Wie die Endform solcher „Gemeinwirtschaften“ (ergo sozialistischer Planwirtschaften!) aussieht hat der Untergang der DDR direkt vor unserer Haustüre gezeigt und kann man ganz aktuell in Venezuela verfolgen. Doch selbst das scheint viele nicht zu schocken, sie denken nach wie vor bspw. das die Gesundheitsfürsorge oder die soziale Absicherung in der DDR so super spitze waren. Dass parallel ein System für die Parteibonzen existierte und der Normalbürger das natürlich finanzierte während man ihm selbst nur die Standardfürsorge zuteil werden lies (wenn überhaupt!) interessiert im Nostalgierausch Niemanden. Auch die als „Arbeiterschließfächer“ verspotteten Plattenbauten sollten doch Mahnung genug sein wie staatliche Wohlfahrt in der Realität aussieht, egal was die Priester dieses Kultes auch schönes predigen.

Sie denken vielleicht nun das der Sanchez ganz schön abgeschweift ist von seinem ursprünglichen Thema, doch nein, letztendlich ist Sozialismus eine reine Neid-Ideologie! Sie suggeriert den Leuten das immer andere (hier eben die ach so reichen bösen Kapitalisten!) an ihrer eigenen Miesere Schuld seien. Eigenverantwortung, Selbstverwirklichung, Individualismus, überhaupt das auch nur minimale Abweichen aus dem Trott der Masse ist Sozialisten aller Schattierungen ein Graus! Alles muss gleich gemacht werden, alle sollen uniformiert aussehen, was für kleingeistige, zurückgebliebene und zutiefst psychisch kranke Charaktere stecken hinter solchen wahnwitzigen Ideen? Sie alleine wollen die Deutungshoheit darüber haben was soziale gerecht ist und wie die Güter dieser Erde unter den Menschen verteilt werden sollen. Von solchen Gedanken ist es nicht mehr weit hin zu der Idee einer „Welt-Regierung“ die uns in den totalen Überwachungsstaat führt wo wir stets nur kleine unbedeutende und vor allem unmündige Sklaven sind.

In diesem Sinne, bleiben Sie Frei!

Ihr Michael Sanchez

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