Privater Waffenbesitz

Privater Waffenbesitz ist ein Freiheitsrecht! Keine Ursache für Kriminalität! (Bildquelle: Wikipedia)

Privater Waffenbesitz ist ein Freiheitsrecht! Keine Ursache für Kriminalität! (Bildquelle: Wikipedia)

Ein besonders in unserem staatsverliebten Deutschland immer wieder heftig diskutiertes Thema ist das des privaten Waffenbesitzes.

Es vergeht kaum ein Jahr wo nicht zumindest einmal die Sau durchs Talkshowdorf gejagt wird, wo sich nicht irgendwelche Selbsterklärten „Experten“ darüber ereifern wie gefährlich und problematisch der Umgang von Privatleuten mit Waffen angeblich sei. Diese Debatten werden in der Regel sehr emotional und reichlich unsachlich geführt. Zumal besonders jene die sich für das Recht auf privaten Schusswaffenbesitz einsetzen von vorn herein benachteiligt werden bzw. in eine bestimmte, politisch korrekt bestimmte Ecke gedrängt werden. Entweder diffamiert man sie als „Waffennarren“ oder man unterstellt ihnen andere niederträchtige und menschenfeindliche Motive für ihre Argumentation. Besonders „deutsch“ und hässlich wird die Debatte wenn man plumpen Antiamerikanismus in die Sache hineinbringt und dann wieder ganz plakativ von den „waffenverückten Amerikanern“ philosophiert. Zum Mitschreiben für die ganz langsamen die vom vielen Propagandafernsehen etwas langsam im Kopf geworden sind: Das die US-Bürger einen so großen Wert auf ihr Recht auf Waffenbesitz legen hat ihre Ursprünge in der amerikanischen Geschichte. In der Verfassung von 1776 (übrigens die älteste und damals fortschrittlichste der Welt) wurde dieser Zusatzartikel eingefügt um es Regierungen unmöglich oder zumindest sehr schwer zu machen sich tyrannisch gegenüber der Bevölkerung zu verhalten. Denn wenn eine Bevölkerung bewaffnet ist überlegt es sich eine Regierung gut wie sie regiert und handelt, wenn sie zu sehr die Bevölkerung ausnimmt oder angreift droht ein bewaffneter Aufstand und ihr Schicksal ist besiegelt. Während in Europa noch überall absolute oder zumindest sehr autokratische Monarchen regierten und es teilweise sogar noch die Leibeigenschaft gab war die USA die wohl erste wirkliche „Bürgergesellschaft“ wo nicht von einem adeligen Oberhaupt dominiert wurde. Während wir Europäer also noch in unsere Ketten lagen gaben sich die Vereinigten Staaten selbst bestimmt eine freiheitliche Verfassung. Das wir Heutzutage dieses Recht auf tragen von Schusswaffen als martialisch empfinden hängt damit zusammen das wir längst vergessen haben welchen ursprünglichen Wert dieses Recht gegenüber Herrschern im allgemeinen darstellte und welche Freizügigkeiten wir diesem Umstand bis Heute zu verdanken haben. Ich verweise in diesem Zusammenhang auch auf eine Episode deutscher Geschichte wo man ebenfalls der Bevölkerung und ganz spezifisch einem Teil davon jeglichen Schusswaffenbesitz untersagte: Im dritten Reich verbot Hitler es den deutschen Juden Waffen zu besitzen! Stellen wir uns einen Moment vor diese hätte sich nicht ereignet, wäre so Schlimmeres verhindert worden? Wir dusseligen und offenbar mittlerweile völlig verdummten Europäer sind stolz wie Bolle darauf das wir ein staatliches Gewaltmonopol haben und nur die staatlichen Sicherheitskräfte Waffen in größerem Umfang tragen dürfen und verdrängen dabei auf welchem Kontinent die zwei schrecklichsten Kriege der neueren Geschichte losgetreten worden sind! Wir vergessen wie hilf- und wehrlos wir mittlerweile sind gegenüber unseren Regierungen oder auch anderen „normal“ Kriminellen für die sämtliche Waffenbesitzverbote quasi eine staatlich garantierte Geschäftsgrundlage darstellen! Wir sind so hohl weil wir glauben das wir in einem supergerechten Staat leben wo natürlich die Polizei immer Gut ist und alles bestens abläuft bräuchten wir doch keine Waffen! Wenn Sie keine tragen wollen müssen sie das auch nicht, gerne doch, aber bitte nicht wieder in typisch deutscher Kollektivmanier dem Nachbar das auch gleich vorschreiben wollen! Übrigens war es selbst in der Bundesrepublik bis weit in die 60er Jahre hinein für unbescholtene Bürger völlig unproblematisch bspw. sog. „Spatzenbüchsen“ oder ähnliches sogar in den ersten Versandhandlungen der damals jungen Bundesrepublik zu erwerben. Und mir ist nicht bekannt das diese stärkere „Waffendichte“ dazu führte das die Mordraten in die Höhe schnellten oder plötzlich jeder im Streit sofort seine Mitmenschen mit Schrottflinten attackierte! Dieses ganze Gesülze das Waffen wenn sie einmal bei den Leuten im Besitz sind auch irgendwann eingesetzt werden entbehrt jeder realen, wissenschaftliche belegbaren Grundlage! Dass ist das tief sitzende Misstrauen gegenüber Menschen an sich, typisch für linke wie auch rechte Staatsjünger und Gutmenschen die sich permanent einbilden über andere richten zu müssen.

Das wir mittlerweile in einer Gesellschaft leben die dank unserem allmächtigen Wohlfahrtsstaat glaubt sämtliche Verantwortung für ihr individuelles handeln beim jeweils zuständigen Amt abgeben zu können ist ein trauriges Ergebnis der Politik der letzten Jahrzehnte. Doch bezweifle ich stark das deshalb haarsträubende, unsinnige und einfach nur schikanöse Regelungen für den privaten Waffenbesitz auch nur ein Minimum an mehr Sicherheit mit sich bringt. Die Töne das nur staatliche Kräfte Waffen tragen sollten erinnert an die besten Tage des Führers als der einst bekannt gab das nur die Wehrmacht „erster Waffenträger der Nation“ sein dürfe um kurz darauf der SA Miliz den Gar auszumachen. Auch und besonders die Nationalsozialisten legten sehr großen Wert darauf das nur staatliche Ordnungskräfte Waffen in größerem Ausmaß besitzen durften. Auch in der zweiten deutschen sozialistischen Diktatur der DDR wurde penibel darauf geachtet das ja nur die staatstreuen, sozialistischen Sicherheitsorgane bewaffnet sein dürften. In beiden Fällen wurde freilich immer wieder betont das dies alles ja nur dem Schutz der einfachen Menschen dient.

Und nochmal für die wo vom vielen „ZEIT“ und „SPIEGEL“ lesen schon etwas weich geworden sind im Kopf: Ich plädiere nicht dafür das nun jeder sich einen Raketenwerfer auf den Balkon montiert und bei Lust und Laune Nachbars Gartenzwerge abschießt! Aber wieso sollen sämtliche Sportschützen, Jäger oder einfach Menschen die aufgrund ihrer individuellen Lage es für nötig halten sich Schusswaffen zu zulegen diskriminiert und staatlich gegängelt werden? Wieso kann ein unbescholtener Bürger nicht sich einen Revolver im Supermarkt kaufen? Wieso bleibt es jemanden der in einer ländlichen, einsamen Gegend wohnt und sich nicht vollkommen auf die staatlichen Sicherheitsorgane verlassen verwehrt sich zum Selbstschutz eine Flinte in den Schrank zu stellen? Wieso wird hier der angeblich doch sonst so mündige Bürger als potentieller Amokläufer eingestuft und sein Recht auf Selbstverteidigung gezielt eingeschränkt? Die Staatsgläubigen aller Parteien wollen lieber auf anonyme, bürokratisierte und wie üblich ineffiziente staatliche Sicherheitsapparate vertrauen die immer nur dann schnell sind wenn es um den Einsatz GEGEN den Bürger geht aber stets im Schneckentempo unterwegs sind wenn es um den Einsatz FÜR den Bürger geht. Super Idee!

Zum Schluss noch ein Satz zu den Waffenhassern, die gibt es auch, sie hassen pathologisch sämtliche Waffen. Sie denken das ihre Mitmenschen wohl genau das tun würden was sie selbst in ihren kranken Gedanken sich vorstellen, sie projizieren ihre Vorstellungen frech auf alle anderen, freilich ohne dies zu merken. Entschuldigung, aber diesen Leuten die ihr eigenes, mangelndes Vertrauen in sich selbst auf ihre Mitmenschen übertragen hilft eigentlich nur eine gute Therapie! Nur weil ich bspw. Orangen einfach nicht ausstehen kann und vielleicht eine Allergie dagegen habe würde ich niemals auf die Idee kommen ein kollektives Orangenverbot zu fordern und alle Orangenliebhaber als potentielle Kriminelle zu brandmarken! Vielleicht etwas plakativ das Beispiel, aber ich denke Sie wissen auf was ich hinaus will.

Liebe Leser, Waffen töten Niemanden von alleine, es sind die Menschen dahinter die den Auslöser betätigen!

In diesem Sinne

Herzlichst Ihr Michael Sanchez

P.S. Ich empfehle allen Interessierten die Seite der German Rifle Association zu besuchen!

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