Das Universum -Unbegrenzte Möglichkeiten oder wieso wir mit einer libertären Gesellschaftsordnung längst auf dem Mars wären

Das Weltall, unbegrenzte Möglichkeiten für die Menschen und zugleich größtes Rätsel der Menschheit (Bildquelle: Wikipedia, Andromeda-Galaxie)

Das Weltall, unbegrenzte Möglichkeiten für die Menschen und zugleich größtes Rätsel der Menschheit (Bildquelle: Wikipedia, Andromeda-Galaxie)

Ich habe mich immer wieder in meinem Leben mit dem Thema Raumfahrt, Leben im All und ähnlichem beschäftigt. In den letzten Jahren fragte ich  mich immer wieder wieso es eigentlich in der Öffentlichkeit kaum einen ernstzunehmenden Aufschrei kam nachdem bspw. die NASA immer mehr ihr Projekte einstampfte und die Raumfahrttechnik (zumindest das was man uns offiziell als das verkauft!) quasi seit der ersten Mondlandung auf der Stelle tritt bzw. das Ganze in keinem erklärbaren Verhältnis zum Fortschritt anderer Technologien in diesem Zeitraum (von immerhin mehr als 40 Jahren seit der letzten Mondlandung!) steht. Man berichtete uns eher langweilig von diversen Satelliten und Raketentests und Starts, auch sorgten immer wieder Probleme bei den US-Spaceshuttles für weltweites aufsehen, aber alles in allem waren das keinen Dinge wo sich die Weltraumtechnik mit Rum bekleckert hätten. Und wieso fragte eigentlich Niemand weshalb die USA seit 1972 nie mehr eine Mission zum Mond geschickt haben? Auch die damals offiziell im kalten Krieg mit den Vereinigten Staaten stehende Sowjetunion hatte danach niemals mehr auch nur den Versuch unternommen eine bemannte Mondexpedition auf die Beine zu stellen, ein an für sich unlogischer Schritt wenn man bedenkt welchen Aufwand beide Mächte bis zur ersten Mondlandung im „Wettlauf zum Mond“ betrieben haben! Und wenn doch, wieso sollten sie es Geheim halten? Es wäre ja wohl ein grandioser Propagandaerfolg für das kommunistische Riesenreich gewesen, doch nichts hörte man mehr von solchen Ideen oder Missionen. Stattdessen gab es danach auf wundersame Weise sogar immer wieder offiziell zugegebene Zusammenarbeit zwischen SU und USA, auch da hat sich nie jemand Gedanken gemacht wie zwei eigentlich zutiefst verfeindete Systeme dort nun plötzlich zusammenarbeiten. Und jetzt kommen sie mir nicht mit den Parolen von „Weil es ein enormer Fortschritt für die Menschheit insgesamt ist und man deshalb ideologische Differenzen zurückstellen muss“, diesen Mumpitz hat man sich vielleicht ausgedacht um die Gutgläubigen zu beruhigen, mehr nicht. Es wurden alle möglichen fadenscheinige Gründe aufgeführt, angefangen von dem immer wieder vorgebrachten Problem des enormen finanziellen Aufwandes für solche Projekte. Entschuldigung, wie viele zig Billionen Euros und Dollars haben Regierungen rund um den Globus im Laufe der letzten Jahrzehnte für unnützen Mist rausgeworfen? Dagegen sind die Ausgaben für Raumfahrtprogramme vergleichsweise Peanuts! Es muss also Gründe geben wieso die staatlichen Raumfahrtprogramme in den letzten Jahrzehnten so ein Schattendasein führten und man von jeglichen bemannten Vorhaben absah, ich lasse es an dieser Stelle bewusst offen. Da kann jeder selbst recherchieren und sich eine Meinung dazu bilden, dass Internet ist voll von wirklich sehr guten Informationen, man muss sie nur suchen wollen. Meine persönliche Einschätzung ist die das man im Geheimen viel weiter ist als man zu geben möchte, auch das mit den bemannten Mondmissionen Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre so einiges nicht stimmt, hier wird uns (wie so oft in der Geschichte) von den Herrschenden Wissen bewusst vorenthalten. Wieso? Dafür mag es vielfältige Gründe geben. Der Begriff vom „Herrschaftswissen“ kommt nicht von ungefähr und bezeichnet damit ein Wissen das einer gewissen Gruppe von Menschen durch gezielte Geheimhaltung Macht verschafft. Ich denke die basteln im Hintergrund schon an Technologien wo wir bisher nur aus Fernsehserien wie „Stargate“ oder „Raumschiff Enterprise“ kennen. Aber wie gesagt, wer sucht der findet liebe Leser…

Doch nun zu meinem eigentlichen Ausgangsgedanken, würde es Raumfahrt in einer libertären, ja, in einer gar völlig herrschaftsfreien Gesellschaftsordnung geben? Und wenn ja wie würde das aussehen? Da wir in der Geschichte hierfür keine bekannten Beispiele haben müssen wir unsere Fantasie und Vorstellungskraft dazu benutzen. Alleine aus der menschlichen Neugierde heraus würden haben wir uns schon immer mit den Sternen am Himmel beschäftigt, also würden auch in einer freien Ordnung sich Menschen zusammenfinden die gemeinsam den Weltall erforschen, ja, erobern möchten. Sie würden versuchen ihr Projekt zu finanzieren (bedenken hierbei sie das in einer staatsfreien Gesellschaft den Menschen praktisch 100% der Früchte ihrer Arbeit bleiben und niemand ihnen vorschreibt ob sie so ein Projekt beginnen dürfen oder nicht!) und dafür potentielle Geschäftspartner bzw. Spender suchen. Natürlich würden sich bestimmt sogar eine Menge von Leuten finden die dazu bereit wären bei so etwas mitzumachen. Den jeder interpretiert in so eine Mission natürlich seine ganz eigenen Interessen hinein und jeder hofft darauf für sich einen größtmöglichen Vorteil herauszuholen, auch dürften viele Neugierige spenden weil sie einfach wissen möchten was denn „da oben“ so alles vor sich geht. Es käme garantiert sogar zu Konkurrenzprojekten. Es würde ein vielfältiger Wettbewerb einsetzen, nicht nur wie einst zwischen zwei gigantischen, ideologisch getrennten Blöcken, sondern zwischen all den unzähligen Initiativen von engagierten Menschen die sich der Raumfahrt verschrieben haben. So würden alle angespornt werden bestmöglichste Lösungen zu finden. Alleine die hier freigesetzte Kreativität von abertausenden Menschen hätte sicherlich bald Erfindungen und Ideen zur Folge von denen wir Heute nur träumen, den eines ist immer unbegrenzt: Der menschliche (Erfinder-)Geist! Und aus rein finanziellen Überlegungen heraus würden sich vielleicht drei oder vier große Projekte heraus kristallisieren die dann wirklich so weit reifen würden bis die Menschen tatsächlich Gerätschaften bauen können die dann ins All fliegen. Spätestens wenn man die Technik so entwickelt hat das sie quasi Serientauglich ist und die Raumfahrt möglich macht für eine breite Masse der Menschen wäre das Tor zum Weltall offen. Und so ein Vorgang ist in einem solchem Stadium dann nur eine Frage der Zeit. Daraufhin würden zahlreiche andere Firmen auf den Zug aufspringen, keine staatlichen, keine herrschaftlichen Regulierungen die uns abhalten davon den Kosmos zu erobern, ich denke ohne die staatlichen Regulationen und bewussten Manipulationen der Mächtigen wären wir einfache Bürger schon vor Jahrzehnten (wenn nicht sogar schon länger!) dazu in der Lage „ganz normal“ in den Weltraum zu gelangen und vielleicht sogar dort „ganz bequem“ herumzureisen. Wer glaubt das eine nicht straff einheitlich und staatlich monopolistisch organisierte Gesellschaft nicht in der Lage ist solche hochtechnischen Projekte erfolgreich zu gestalten der irrt gewaltig und unterschätzt die menschlichen Fähigkeiten bei weitem. Wenn man überlegt wie wenig erfolgreich die staatlichen Raumfahrtprogramme waren, trotz all dem Geld das man investierte, wie vergleichsweise die (offiziell zugegebenen) Erfolge waren, der sieht das der Staat wieder einmal kein Garant für irgendeinen Erfolg darstellt. Auch ist es doch Heute so das eben nicht jeder der die Lust dazu verspürt sich so einem Vorhaben zu widmen es kann oder darf. Entweder ist er aufgrund vom Staat verursachter ökonomischer Zwänge dazu verdonnert einer Tätigkeit nachzugehen die seinen Lebensunterhalt halbwegs sichert, ihn aber an für sich an seinem eigentlichen Interesse hindert. Oder der Staat verbietet Bürgern Raumfahrt zu betreiben oder zu versuchen, schließlich sei das „gefährlich“ und erfordert Fachwissen das freilich nur staatliche alimentierte und ausgebildete Wissenschaftler haben können (bzw. dürfen..), sprich auch hier blockiert einen der „gütige Vater Staat“ wieder einmal. Auch das in einer nichtstaatlichen Ordnung die Menschen über ihren Verdienst selbst bestimmen dürfen, ohne wahnwitzige Regulierungen oder Zwangsabgaben, hätte zur Folge das wesentlich mehr finanzielle Möglichkeiten jedem Einzelnen zur Verfügung stünden und darum auch jeder damit mehr erreichen könnte.

Darum in meiner Überschrift die provokante These das wenn wir in einer freien Gesellschaftsordnung ohne staatliche oder sonst eine Herrschafts- bzw. Vormachtstellung einer bestimmten Gruppe leben würden wir sehr wahrscheinlich längst auf dem Mars gelandet wären. Denn es hätten in einer solchen Ordnung alle Menschen die gleichen Chancen und Möglichkeiten ihre Fähigkeiten, ihre Interessen und ihren Erfindergeist einzusetzen, wir hätten eine ganz und gar andere, vielfältigere und buntere Wissenschaft, kein staatlich (zwangs-)finanzierter  und damit auch immer sehr limitierter Wissenschaftssektor oder einen wo auf Gedeih und Verderb abhängig ist von Großkonzernen die wiederum eng mit dem Staatsapparat verwoben sind und sich dadurch entscheidende Vormachtstellungen auf diesem Gebiet sichern. Auch wären bspw. auf einem freien Markt staatlich geschützte Patente in der bisherigen Form wohl nicht möglich, Wissen und Entdeckungen würden sich dadurch viel schneller ausbreiten als das in unserem momentanen Technologiemarkt der Fall wäre. Dadurch das viel mehr Leute in Berührung mit diesen Technologien kämen würden sich hier viele Synergieeffekte einstellen die wiederum den Fortschritt rasant beschleunigen würden, schließlich haben mehrere Millionen Menschen mehr Ideen und Einfälle als nur einige wenige Tausend.

Stellen Sie sich weiter vor wie der intergalaktische Verkehr, ja, der unendliche Markt dort aussehen würde!? Wir würden fremde Galaxien entdecken, sehr wahrscheinlich fremde Kulturen entdecken, es würde sich ein blühender Handel entwickeln mit Möglichkeiten und Chancen für uns von den wir Heute noch nicht einmal zu träumen wagen! Die Erde nicht als monolithischer, grauer Block wo nur eine privilegierte Herrscherklasse Zugang zu bestimmten Technologien und auch der Raumfahrt hat, sondern in der Jedermann der es nur will. Jeder würde dann vom intergalaktischen Handel profitieren, die Erde wäre ein wahrhaft blühender, vielfältiger, bunter und lebendiger Planet wo sich alle möglichen Kulturen des Alls treffen und überschneiden, vielleicht würden wir wieder den Platz einnehmen können den wir ja laut uralten Überlieferungen wohl einst hatten. Denken Sie an den Garten Eden der diese Erde einst gewesen sein soll, sie denke ich träume? Das ist Zukunftsmusik? Frohe Botschaften und Vorstellungen und hoffnungsvolle Szenarien haben stets die Menschen zu höherem, zum Guten angespornt, dumpfe Eintönigkeit und Fantasielosigkeit hat die gegenwärtige Welt genug. Das brauchen wir nicht noch mehr, gerade deshalb ist es so wichtig das wir uns damit beschäftigen.

In diesem Sinne

Mit galaktischen Grüßen 😉

Ihr Michael Sanchez

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