Vorstellungen von Anarchie -Wie soll das funktionieren?

BildEine der wohl am meist gestellten Fragen wenn man mit interessierten Menschen über das Thema „Anarchie“ diskutiert ist die wie denn eine anarchistische bzw. freie Gesellschaftsordnung aussehen könnte. Nehmen wir zuerst einmal ganz konservativ 😉 den Duden zur Hand, dort steht unter Definition b. folgendes:

(Philosophie) gesellschaftlicher Zustand, in dem eine minimale Gewaltausübung durch Institutionen und maximale Selbstverantwortung des Einzelnen vorherrschen

Dieser sog. „gesellschaftliche Zustand“ ist also ein Zustand wo jedem einzelnen Menschen ein größtmöglichstes Maß an Freiheit, Eigenständigkeit und damit letztendlich auch Selbstverantwortung zugestanden wird. Welcher vernünftig denkende, nicht völlig auf Kontrolle und Macht getrimmte Mensch könnte das als etwas Schlechtes empfinden? Doch leider kommt allerspätestens an dieser Stelle der Einwand: Na ja, dass klingt ja alles sehr schön und durchaus verlockend, aber das kann man doch niemals in der Realität umsetzen! Mit diesem Satz ist für die meisten Zeitgenosse das Thema erledigt. Weitere Gedanken hierzu werden als überflüssig erachtet und Fantasie um sich etwas vorzustellen haben ohnehin nur noch die Allerwenigsten. Viele wenden auch ein das der Staat ja angeblich die Grundlage unserer modernen Zivilisation wäre. Ohne ihn würde Krieg, Chaos und Gewalt herrschen. Ich zitiere an dieser Stelle den anarchokapitalistischen Autor Stefan Blankertz mit folgenden Worten:

„Während die straff organisierten Truppen der Staaten und internationalen Bündnisse überall in der Welt plündern und morden, behaupten Wissenschaftler, Künstler und Journalisten, dass ein zivilisiertes Leben in Wohlstand und Sicherheit nicht ohne Staat zu denken sei.“

Auch müssen wir uns immer wieder vor Augen führen das alle großen Kriege, Völkermorde und machtvollen Imperien nicht ohne Großstaaten wie wir sie heute kennen überhaupt möglich wären. Um einen langen Kriegsfeldzug zu führen benötige ich eine umfangreiche Administration, eine entsprechende Masse an Menschen im wehrfähigen Alter, Ausbildungsstrukturen, Versorgungsmöglichkeiten die man wiederum nur durch großflächige Lagermöglichkeiten oder Anbaumöglichkeiten erreicht und und und…. Ein „Ministaat“ oder eine regional organisierte Kommune hätte niemals die Ressourcen einen längeren Feldzug zu führen oder einen groß angelegten Krieg anzuzetteln. Sie hätten aber sehr wohl die Möglichkeiten sich mit allen mitteln zu wehren, schließlich verteidigen hier die Leute ihr Hab und Gut direkt vor Ort, ihr Einsatz wäre sicherlich überwältigend höher als in einem anonymen Massenheer. Überhaupt haben solche dezentralen Strukturen gerade mit der bekannten Guerillataktik ohnehin die besseren Karten einen Angreifer abzuwehren. Und dazu ist eben kein Megastaat nötig der uns alle mit einbindet und zwangsverwaltet, nur um uns Sicherheit vor äußeren Feinden zu gewährleisten.

Und wer behauptet das der Wohlstand ebenfalls doch nur mit einem Staatsgebilde zu erreichen wäre der irrt hier ebenfalls. Wohlstand entsteht durch Handel, durch Handwerk, durch den Austausch von Gütern, durch Arbeitsteilung in der Wirtschaft. All das ist ein Vorgang der zwischen Menschen stattfindet. Der eine hat ein Gut was der andere gerne möchte, kann es vielleicht selbst nicht herstellen und hat selbst aber wiederum etwas wo der andere gerne haben möchte bzw. benötigt. Es entwickelt sich eine Tauschwirtschaft. Wirtschaft ist immer ein Vorgang der zwischen den Menschen stattfindet, ob ein Staat darüber wacht oder nicht spielt an für sich keine Rolle. Und da jede Seite ein zutiefst egoistische Interesse daran hat sein eigenes Bedürfnis zu befriedigen wird man sich zwangsweise einigen, einigen müssen. Als bestes Beispiel für wirtschaftlich prosperierende Kleinstaaterei führe ich gerne die Zeit Deutschlands, genauer die des deutschen Bundes nach Ende der verheerenden napoleonischen Kriege an. Man hatte sich lediglich auf eine Zollunion, also eine Freihandelszone, geeinigt. Der Rest wurde den zahlreichen Ministaaten, Fürstentümern und freien Städten überlassen. Es entwickelte sich ein reger Wettbewerb zwischen den einzelnen Gebieten, die Steuern blieben im Vergleich zur heutigen Zeit paradiesisch niedrig. Kunst und Kultur entwickelten sich prächtig, es entstand ein stolzes Bürgertum und der allgemeine Wohlstand wuchs von Jahr zu Jahr stetig an. Ich empfehle hierzu einen sehr guten Artikel von Steffen Krug auf der Homepage der Partei der Vernunft HIER. Dort beschreibt er sehr schön wie wir uns diese Welt von damals vorstellen können.

Sie merken Anarchie oder eine freie Ordnung hat an für sich nichts mit Chaos und Rechtlosigkeit zu tun, dass soll uns nur eingeredet werden, schließlich braucht jeder Staat (wie jede Religion übrigens auch..) Gläubige die einmal aufgestellte Grundsätze nie in Frage stellen.

Es ist Irre das die Leute so wenig auf sich selbst und ihre Fähigkeiten zur Selbstorganisation vertrauen, dafür um sehr einer anonymen Verwaltung die sie per Zwang und dazu noch recht schlecht beherrscht. Gerade bei uns in Deutschland hat die Staatsgläubigkeit in großen Teilen der Bevölkerung geradezu religiöse Ausmaße angenommen. Ich schrieb bereits auf diesem Blog einen Artikel über den „ungenannten Gott der Deutschen“, den Staat. Den allsehenden, allwissenden und scheinbar auch allmächtigen Übervater der nicht in Frage gestellt werden darf, bestenfalls Mal leicht kritisiert. Viele fühlen sich Schutzlos wenn die Macht des Staates nicht mehr da ist, viele wissen zwar nicht wieso sie das fühlen, aber sie sind davon überzeugt das es ihnen ohne Staat bedeutend schlechter ginge. Meines Erachtens sind das Anzeichen für psychische Verhaltensstörungen, ähnlich dem bekannten Stockholm-Syndrom wo das Opfer irgendwann beginnt (aus psychologischem Selbstschutz heraus) sich mit dem Täter zu solidarisieren bzw. teilweise ihn sogar zu „lieben“ oder ihn für „Gut“ zu befinden. Auch wenn dieser eindeutig seine persönlichen Freiheitsrechte und besonders auch seine Privatsphäre verletzt. Sie meinen ich übertreibe? Denken Sie Mal in aller Ruhe darüber nach… Ich selbst kam zu teilweise erschreckenden Feststellungen über das Verhalten von Menschen, besonders wenn sie als Masse handeln wie das beispielsweise in der modernen (Staats-)Massendemokratie die Regel ist.

Anarchie ist frei nach Pierre Joseph Proudhon „Ordnung ohne Herrschaft“, es ist die Selbstorganisation der Menschen die zwangsläufig ihr Zusammenleben regeln müssen. Wie stellen wir uns das vor? Wie kann eine solche Ordnung aussehen? Nun, hierzu sind wir gezwungen unsere Fantasie zu benutzen, denn es gab in der Geschichte leider stets nur kurze Epochen oder Zeitabstände wo es in beschränkten Rahmen Anarchie gab, eben jene Ordnung die ohne eine Herrschaft auskam.

Wir müssen bedenken das wir in unseren modernen Zeiten es noch nie erlebt haben wie es ist ohne einen Staat unser Leben zu gestalten. Selbst wenn wir in jene Zeiten bspw. die des deutschen Bundes zurückgehen so waren auch hier bereits (wenn auch noch sehr begrenzte) staatlich durchdrungene Strukturen am wirken. Wir leben in nach staatlichen Bauvorschriften errichteten Gebäuden, in staatlich geplanten Städten, trinken staatlich kontrolliertes und genormtes Wasser, werden (gezwungenermaßen) auf staatlichen Schulen ausgebildet, fahren staatlich finanzierte Straßen, bekommen einen staatlich organisierte Rente ausgezahlt und benutzen ein staatliches Zahlungsmittel. Sie können diese Liste beinahe endlos fortsetzen, in alle erdenkbaren Bereiche des Lebens hat sich die Krake Staat mittlerweile ausgedehnt. Viele Menschen meinen das dies alles ja nur zu unserem ureigenen Vorteil und Schutz geschehe, von einer Einengung ihrer persönlichen Gestaltungsmöglichkeiten oder das diese Dinge zu sicherlich allem möglichen passieren, nur nicht zu „unserem Besten“ daran denken solche Leute überhaupt nicht. Selbst wenn wir davon ausgehen das einige dieser Regeln ja sogar sinnvoll sind so stellt sich Niemand die Frage ob man dafür einen Megastaat mit gigantischer Verwaltung und Gewaltmonopol benötigt oder ob man dies nicht auch sehr effizient auf privater Ebene oder Gemeindebene regeln könnte.

Ein Beispiel, wenn in einem Dorf der Bedarf nach Straßen entsteht so werden die Menschen sich unter Garantie zusammenfinden und nach einer Lösung suchen und dann letztendlich den Straßenbau nach ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten organisieren. Und wenn dazu das Nachbardorf oder die Nachbarstadt miteinbezogen werden soll dann wird auch das geschehen. Bis dahin ist kein einziger Beamter, keine einzige Zwangssteuer oder ähnliches nötig! Die Leute wollen Straßen, also wird jeder das beisteuern was er zu leisten im Stande ist. So einfach ist das! Das ist Logik, dazu sehr menschliche Logik, da jeder nach seinen individuellen Bedürfnissen einen Betrag leisten KANN, nicht MUSS! Wenn einer absolut sich nicht einbringen will so wird er später wenn er dann doch die Straßen nutzen möchte eine entsprechende Gebühr zahlen müssen, dafür hat er bei der Errichtung der Straßen sein Geld gespart bzw. sich nicht eingebracht. (Er könnte ja auch durch seine Arbeitskraft sich beteiligen, wenn er kein Geld zahlen kann oder möchte)   Und man komme mir bitte jetzt nicht mit der dämlichen Idiotenargument das dies ja dann alles furchtbar kompliziert sei, entschuldigen Sie, gibt es etwas komplizierteres und undurchsichtigeres als unseren Staat bzw. seine Verwaltung??? Oft wird dann bei so was noch hinzugefügt: Ja, was ist bspw. mit den schwer körperlich und geistig behinderten Menschen, die können sich ja nicht so einbringen, würden die dann auf der Strecke bleiben? Nein, natürlich nicht. Hierzu ist zu erst einmal grundsätzlich festzustellen das die große Mehrheit der behinderten Menschen sehr spezifische Fähigkeiten aufgrund ihrer Behinderung entwickelt haben, sprich selbst sie können sich je nach ihren Fähigkeiten einbringen und außerdem hege ich keinen Zweifel daran das in einer Stadt oder einem Dorf oder sonst einer Kommune sich die Menschen um ihrer wirklich behinderten Mitmenschen fürsorglich kümmern werden. Schließlich haben alle weitaus mehr Mittel zur Verfügung als das Heute der Fall ist, damit auch weitaus weniger Stress, Ärger, Depressionen und sonstige Verhaltensauffälligkeiten die damit einhergehen. Außerdem ist der Mensch ist von Natur aus nicht böse, im Gegenteil, in genannter Gesellschaftsordnung hätten die Leute viel mehr Mittel zur Verfügung um sich um die wirklich Bedürftigen angemessen zu kümmern. Von daher läuft dieses letzte Hilfsargument zur Rechtfertigung eines allumfassenden (Zwangs-)Staates ins Leere.

Abschließend möchte ich noch auf die Frage eingehen die jene sich für besonders Schlau haltenden Individuen immer wieder stellen wenn es um die Idee einer solchen freien Ordnung geht: Was ist aber mit jenen, vielleicht von Geburt an abgrundtief bösen Menschen, den Psychopathen? Würden die nicht so etwas gnadenlos ausnutzen und machen was sie lustig sind? Das ist nur im ersten Moment eine problematische Frage. Zu erst einmal muss man wissen das der Anteil tatsächlicher Psychopathen je nach wissenschaftlicher Studie im Promille Bereich (also nicht im Prozent, sondern sogar darunter!!!), die Chance das sie auf einen echten Psychopathen treffen ist als sehr gering. Freilich gibt es überall die sog. „Normalverrückten“, aber mit solchen Typen wird man es überall und immer wieder zu tun haben, diese Leute haben eben Verhaltensauffälligkeiten, sind einfach Narzissten oder realitätsferne Träumer. Doch stellen wir uns vor in einer Privatrechtsgesellschaft oder eine anarchistisch oder sonst wie frei organisierten Gesellschaft/Kommune etc. ist ein echter Psychopath der notorisch lügt, betrügt und seinen Mitmenschen das Leben schwer macht, er ist an für sich ein geistig krankes Wesen also. Zum einen ist die Bevölkerung in einer solchen Gesellschaft wesentlich wehrfähiger als in einer entwaffneten, und damit hilflosen, staatlich kreierten. Das Risiko für solche Charakter bei ihren Handlungen auf erheblichen Widerstand zu stoßen steigt also erheblich, immer muss damit gerechnet werden das sich das potentielle Opfer massiv zur Wehr setzt. Zum anderen werden die dezentral organisierten Sicherheitsinstitutionen (mögen sie nun auf kommunaler Eben von der Gemeinde organisierte sein oder private Anbieter, dass sei hier ein Mal dahingestellt..) wesentlich wachsamer bzw. effizienter Verbrecher verfolgen können weil sie sich auf die Verhinderung und Verfolgung tatsächlicher Krimineller konzentrieren können, anders als die bisherige Staatspolizei wo man sehr oft den Eindruck hat das diese alles mögliche tut nur keine Sicherheit schafft und schon garnicht die wirklichen, „großen“ Kriminellen unschädlich macht. Sprich auch hier hat der Psychopath ein erheblichBildquelle: Facebook Seite von Freiwillig Frei höheres Risiko als das Heutzutage der Fall wäre. Zum einen würden Psychopathen nicht die für sie sehr verführerischen (weil leichte) Möglichkeiten haben in stark zentralisierten Machtstrukturen auf- und einzusteigen und dann über zahlreiche andere Menschen zu herrschen. Denn das wollen sie stets: Macht über andere ausüben! Dass würde in einem derart dezentralisierten Gemeinwesen faktisch jedoch Unmöglich sein. Zumal die Mehrheit (also die „Normalen“) der Bürger vor Ort direkte Kontrolle über solche Strukturen ausübt, es gibt keine bürgerfernen Bürokratien wie das Heute noch der Fall ist. Diese Faktoren zusammengenommen ergeben ein Umfeld welche Psychopathen so weit wie möglich in ihre Schranken weißt bevor diese im großen Umfang Schaden anrichten können.

Ich bin Heute etwas ausführlicher auf das Thema eingegangen, es war mir wichtig ein Gespür dafür zu vermitteln wie man sich eine Welt vorstellen könnte die wir (leider) so nicht kennen aber dennoch sicherlich Lebenswerter wäre als unsere jetzige. Es sind immer zuerst Ideen, Gedanken und Visionen die Menschen entwerfen bevor sie in die Tat umgesetzt werden. Darum gewöhnen Sie sich das in einer völlig durchgenormten, in politisch korrekter Tristesse erstarrten und philosophisch ergrauten Welt bitte nicht ab.

In diesem Sinne

Herzlichst Ihr Michael Sanchez

 

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3 Kommentare

  1. Emilia

    Aber ist es nicht auf eine Art Anarchie, wenn sich Gemeinden um z.B. Kriminelle kümmern? In diesen Gemeinden gibt es auch Vorgesetzten und die Gemeinden sind dann doch nur der Ersatz für den Staat? Und was macht man dann mit Kriminellen, die einen Mord begangen haben oder anderes Unheil angerichtet. Diesen Menschen nimmt man dann auch ihre Freiräume, auf die sie ja einen Anspruch besitzen. Aber es muss etwas mit Kriminellen gemacht werden, denn es wird immer jemanden geben, der sich nicht an die einfachsten Regeln hält. Und dann funktioniert das Zusammenleben nicht.
    Wenn ich das richtig verstanden habe, sollen Regeln herrschen, aber keine Gesetze einer höheren Macht. Wenn es nun aber Kriminelle gibt, was macht man mit ihnen und wer bestimmt das? Sicher keine gewählten Vertreter.

    Ich bin absolut kein Gegner dieser Ideen, im Gegenteil, sondern interessiere mich sehr dafür. Einiges ist jedoch nicht ganz nachvollziehbar für mich und deswegen die Fragen.
    Ich würde mich auf eine Antwort freuen.
    LG

    • Hallo Emilia.

      Danke für Deinen ausführlichen Kommentar.

      Nun, dass ist eine berechtigte Frage, wenn nicht sogar die Frage in sehr vielen libertären oder anarchistischen Ideen. Und das ist zugleich auch die Antwort, es gibt viele verschiedene Modelle und Überlegungen wie man mit kriminellen Menschen in wie auch immer gearteten „freien Gemeinschaften“ umgeht. Ich sage es mal so, eine universell gültige und alle selig machende Antwort gibt es darauf sicherlich nicht. Denn auch im derzeitigen System werden ja nur all zu oft Kriminelle entweder garnicht, kaum oder unzureichend für ihre Taten zur Verantwortung gezogen, sprich auch das ist kein 100%ig funktionierendes Justizsystem. In einem libertären Gesellschaftsmodell meiner Idee nach würden Kriminelle in erster Linie zur Wiedergutmachung der von ihnen verursachten Schäden zur Verantwortung gezogen werden. Wie das im Detail aussieht, nun, ich würde behaupten da ist Fantasie gefragt…. Klar würde es auf Gemeindeebene sicherlich dann eine wie auch immer geartete „höhere Instanz“ geben wo dann für juristische Streitfälle zuständig wäre, wie das dann im Einzelnen aufgestellt ist kann man sicherlich nicht abschließend jetzt schon sagen. Eine interessante Frage bleibt der Themenkomplex, zumal beinahe jeder Mensch unterschiedliche Vorstellungen von „Gerechtigkeit“ und „Wiedergutmachung“ hat… ich denke hier muss man zu Kompromissen bereit sein.
      Zu Ihrer Frage „Aber ist es nicht auf eine Art Anarchie, wenn sich Gemeinden um z.B. Kriminelle kümmern? In diesen Gemeinden gibt es auch Vorgesetzten und die Gemeinden sind dann doch nur der Ersatz für den Staat? „ Ja, dass wäre bestimmt eine Art Ersatz für derzeitige staatliche Strukturen, aber wie ich schon in zahlreichen Texten dargelegt habe ist die Gemeinde vor Ort die kleinste Einheit und von den Bürgern noch am besten zu kontrollieren und auch persönlich zu verstehen. Von daher würde ich ein solches Gemeinwesen bevorzugen und dem derzeitigen definitiv vorziehen.

      Viele Grüße

      Ihr Michael Sanchez

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  1. Anarchie- der “böse” Begriff -alternative Wortschöpfunge | Michael Sanchez Blog

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