Rezension über das neue Buch von Oliver Janich -„Die vereinigten Staaten von Europa“

Neues Buch von Oliver Janich (Bildquelle: Finanzbuchverlag.de und oliverjanich.de)Ich habe das neue Buch von Oliver Janich „Die vereinigten Staaten von Europa -Geheimdokumente enthüllen die dunklen Pläne der Elite“ nun seit einigen Tagen durchgelesen, danach lese ich solcher Art von Bücher für gewöhnlich auch noch Mal quer bzw. lese mich besonders interessierende Kapital nach.

Alles in allem habe ich einen sehr positiven Eindruck, nein, ich will es nicht verhehlen, an für sich bin ich begeistert! Dieses Buch ist eine sehr kompakte und zugleich aber doch eindringlich wirkende Einweisung in die Grundlagen von anarcho-kapitalistischen, freiheitlichen (oder wie auch immer man das nennen mag!) Ideen und zugleich ein fundiert recherchiertes, mit einer beinahe erdrückenden Anzahl an  Quellen versehenes Werk über diverse Machtstrukturen die bisher leider kaum Beachtung in den offiziösen Medien fanden. Wer es liest weiß allerdings auch warum dort kaum über solche Dinge berichtet wird. Wobei ich anmerken muss das er für seine Hinweise und Theorien, zumindest so wie ich das gesehen habe, zu 99% Mainstream Medien als Quellen anführt! Sprich wer die Informationen sehen will und sie in Zusammenhang setzen kann hat hier keine Verschwörungstheorie vorliegen sondern eine bestens belegte und längst laufende Verschwörungspraxis aufgedeckt. Das war für mich besonders deshalb entscheidend weil viele eher noch den etablierten Medien zugeneigte Menschen bei derart verworrenen und zugleich schockierenden Vorgängen ja gerne brüllen: „Ja, ja, immer diese Verschwörungstheoretiker! Zitieren sich gegenseitig oder aus ominösen Quellen“ Diesem kann man mit jenem Buch klar entgegentreten weil er entweder aus absolut unverdächtigen, etablierten Medienerzeugnissen zitiert oder direkt aus/von den genannten Organisationen/Strukuren/Personen. Also Originalquellen verwendet die man dank eines beigefügten, sehr umfangreichen Quellenverzeichnisses auch selbst nachrecherchieren kann.

In den ersten Kapiteln beschreibt er wie eine Privatrechtsgesellschaft funktionieren könnte, wohlgemerkt könnte! Er hat nicht nur in diesem Buch sondern auch in anderen Veröffentlichungen von ihm stets betont das dies seine Ideen sind bzw. die andere schon vor ihm in ähnlicher Weise hatten. Nicht der Weißheit letzter Schuss mit allumfassenden Wahrheitsanspruch. Das ist wichtig, denn so kann man getrost jenen die kalte Schulter zeigen die behaupten man sei ja quasi „totalitär“ in seinen Ansichten oder würde hier Janich zu einem Guru erklären. Doch finde ich seine Grundannahmen völlig schlüssig und richtig. Etwa die das der Mensch von Natur aus an für sich Gut ist, ein soziales Gewissen hat und das er eben oft durch psychisch kranke Naturen zu schlechtem Verhalten verleitet wird bzw. von jenen missbräuchlich hinters Licht geführt wird. Das eine Privatrechtgesellschaft gerade deshalb einen wesentlichen Vorteil gegenüber dem jetzigen System hat weil dort JEDER dieselben Rechte hat und es kein staatliches Gewaltmonopol gibt das sich Psychopathen aneignen können und damit ihre Mitmenschen terrorisieren. Wo wir bereits bei einem weiteren wichtigen Punkt wären. Er verweist mit der Präzise eines Chirurgen nach wie verhaltensgestörte, zutiefst asoziale, also psychopathische Persönlichkeiten, sich in unsere vom staatlichen Gewaltmonopol bestimme Gesellschaftsordnung einschleichen und es in ein perverses, krankes Kontroll- und Machtsystem verwandeln. Wie der Einfluss von einigen wenigen Psychopathen die vielen normalen, gesunden Menschen massiv beeinflussen kann. Das ist ein Punkt das meines Wissens bisher viele libertäre Autoren kaum oder garnicht angesprochen haben. Die psychische Komponente wird von vielen Menschen ausgeblendet, im Privaten, im beruflichen Leben und damit auch logischerweise in sämtlichen politischen Bereichen. Viele haben offenbar Angst davor sich damit zu beschäftigen weil sie eventuell in die eigenen psychischen Abgründe schauen müssten. Daher lassen sie es gleich von Vorn herein bleiben oder beschäftigen sich damit nur oberflächlich. Das wiederum hat Fehlentscheidungen zur Folge die im Gesamtgesellschaftlichen Bereich ungeahnte Folgen hat. Besonders in einer Demokratie wo letztendlich die Masse entscheidet was als Richtig oder Falsch anerkannt wird. Auch hier geht Janich darauf ein in dem er die Erkenntnisse der Psychologie der Massen ausgiebig aufzeigt und erläutert. Hier kommt man zwangsläufig zu dem Ergebnis das eine Massendemokratie auf die in oder andere Art immer in einen kollektivistischen Totalitarismus abgleiten muss. Spätestens hier leuchten einem die in vorherigen Abschnitten behandelten Ideen einer Privatrechtsordnung ein.

Weitere wichtige Schritte sind die Zusammenführung von kommunistischen, wie nazistischen Plänen für die EU. Er weißt in beeindruckender Art nach wie jene Strömungen offensichtlich miteinander paktiert haben. Ob nun aus reinem Machtkalkül heraus oder aus übergeordneten Gründen ist dabei eher nebensächlich. Alleine die Dokumente worauf sich Janich beruft, die Zitate fühender Persönlichkeiten und nicht unwichtiger Organisationen haben mir zeitweilig den Atem verschlagen. Es ist für viele Menschen sicherlich einfach nicht zu verstehen was da abläuft, zumal es für psychisch gesunde Leute kaum nachvollziehbar ist wie machthungrige Psychopathen handeln und taktieren. Doch sie tun es und wir als normal gebliebene Menschen sollten uns dringend damit auseinandersetzen und nicht weiter dies alles nur ignorieren oder nicht ernst nehmen. Den Psychopathen sind in der Regel Meister der Psychologie und sie sind darauf aus ihre Macht über andere Leute stets unnachgiebig und brutal auszuweiten. In unseren derzeitigen staatlichen Herrschaftsstrukturen die so etwas ermöglichen haben es solche kaputten Charaktere logischerweise sehr einfach. Das sieht man besonders bei den Plänen der Nationalsozialisten und der Kommunisten für ein „vereintes Europa“. Alleine die Tatsache das sich vorgeblich spinnefeind zueinander stehende politische Strömungen quasi „heimlich“ doch geeinigt haben sollte einen aufhorchen lassen. Hier wird eindrucksvoll die Lüge vieler Linker wie auch extremer Rechter widerlegt wonach die Nationalsozialisten ja angeblich garkeine Sozialisten sind und die Nationalsozialisten vorgebliche „Antikommunisten“, also keine Sozialisten seien. Oliver Janich zitiert demnach  auch Goebbels der sinngemäß sagt das die Nazis sich selbst als „deutsche Linke“ verstehen. Es ist erschreckend wie die Visionen eines „europäischen Wirtschaftsraumes vom Ural bis an den Atlantik“ aus der Zeit des dritten Reiches der heutigen offiziellen EU Linie quasi bis in Detail gleichen! Auch die Pläne wo Kommunisten seit jeher für einen Verbund von sozialistischen Repuliken vom Atlantik bis an den Ural erdacht haben ähnelt auf beängstigende Weise der heutigen Europäischen Union. Es ist mehr als Naiv wie man Heutzutage im Allgemeinen annimmt das dies dem berüchtigte „Zufall“ zu verdanken ist. Die Schaffung eines wahrhaftig totalitären, bürokratisch verwalteten und monolitischen EU Imperium als Vorbild für eine Weltregierung ist letztendlich das bindende Element all jener Strömungen bzw. ich persönlich denke das dies auf den Einfluss dahinter stehender, tatsächlich geheimer Gruppierungen zurückzuführen ist. Oder es ist halt doch wieder alles nur Zufall 😉

Sein letztes Kapital mit dem Titel „Die Dunkle Seite der Macht“ beschäftigt sich mit den teilweise skurril anmutenden Verbindungen von diversen Geheimorden- und Gesellschaften wie den Jesuiten, den Rosenkreuzern, Malteserrittern und den allseits bekannten Freimaurern. Wobei mir auch hier aufgefallen ist das er sich dezidiert auf Mainstream Quellen beruft und es peinlichst vermeidet sich in wilden Spekulationen zu üben. Stattdessen weißt er trocken auf die ungewöhnlichen und auch zahlreichen Verbindungen diverser Gruppierungen und deren zumeist prominenten und vor allen einflussreichen Mitglieder hin. Es droht einem beim Lesen der Kopf zu glühen weil es zeitweilig ziemlich verwirrend wird, doch denke ich das dies Teil der Taktik jener Strömungen und Strukturen ist. Denn alleine das nämlich dürfte normal Menschen bereits davon abschrecken sich mit Ihnen zu beschäftigen. Ein Punkt in diesem Schlusskapitel sind auch die zutiefst traurigen und abstoßenden Fälle von organisiertem Kindesmissbrauch wie bspw. der Fall Dutroux gezeigt hat. Janich verweist hier auf eine ZDF Dokumentation wo wir erfahren das im mysteriösen Fall Dutroux gleich 27 Zeugen auf ein Mal ihr Leben einbüßten. Er schreibt zugleich das Journalisten die sich diesem Thema annehmen sterben wie die Fliegen, ein kleiner Verweis des Autors darauf das sich in diesem komplexen Thema offenbar Kräfte berührt fühlen die weit über den Dingen stehen und damit über sehr viel Macht verfügen. Es wird einem Schlecht bei diesem Thema und doch muss es wie Janich selbst richtig feststellt im Zusammenhang mit geheimen, in der Regel Okkult angehauchten Strukturen zwingend erwähnt werden. Alleine schon deshalb weil jene grausamen Missbrauchsskandale in wohl 98% der Fälle damit zusammen hängen. Es scheint einen regelrechten Okkult-Polit-Geheimdienst Untergrund zu geben der offenbar schon seit sehr langer Zeit besteht. Ich finde es gut das er dieses Kapital zum Schluss eingefügt hat und sich auch hier wieder sehr streng an die bereits bekannten und damit auch besser belegbaren Informationen hält. Damit werden vielleicht Leser die bisher davon nichts wussten nicht gleich zu sehr abgeschreckt.

Ich bin bei meiner Rezension mit Absicht nicht zu sehr ins Detail gegangen, schließlich sollte jeder das schon selbst lesen. Leider gibt es immer wieder Menschen die zwei, drei gute Rezensionen lesen und dann behaupten sie hätten das gesamte Buch gelesen bzw. erdreisten sich dann darüber zu urteilen.

Alles in allem halte ich es für ein absolut gelungenes, gut lesbar geschriebenes, sehr gut recherchiertes und belegtes Buch welchen ich jedem der auf der Suche nach Wahrheit und Erkenntnis ist nur wärmstens empfehlen.

Herzlichst

Ihr Michael Sanchez

P.S. Weiter Infos und Auszüge unter: www.oliverjanich.de

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