Worüber wir uns kaum Gedanken machen: Unser Geld

Der EURO, wie bereits seine Vorgängerin die D-Mark eine Papiergeldwährung (Bildquelle: Wikipedia) Unser Geld verliert mehr an Wert als wir wissen. So die alarmierende Aussage des Börsenexperten und Anlagespezialisten Heinz-Werner Rapp gegenüber Focus-Money.

Für mit der Materie vertraute Menschen stellte eine solche Aussage wohl keine große Neuigkeit mehr dar, für den gutgläubigen Durchschnittsbürger jedoch bestimmt. Interessant wie im Artikel von „gefühlter Inflationsrate“ und „tatsächlicher“ unterschieden wird. Wobei ich persönlich, wie viele andere auch, die offiziösen Angaben seit Jahren anzweifeln. Alleine das Zustande kommen diverser Warenkörbe die als Grundlage für staatliche Statistiken zum Thema Kaufkraft und Geldwert dienen sind höchst fragwürdig. Wenn etwa Dinge des täglichen Lebens weniger gewichtet werden als bspw. Elektrogeräte die man ja sicherlich nicht in der Häufigkeit konsumiert/kauft wie etwa Lebensmittel, so kann man hier zumindest von unseriöser Vorgehensweise sprechen.

Interessant für mich ist das wieder ein Mal Focus-Money mit solch einem Artikel aufwartet. Wir erinnern uns auch der „berühmt-berüchtigte“ 😉 Journalist und Gründer der Partei der Vernunft, Oliver Janich arbeitete einst für das bekannte Finanzmagazin. Vielleicht hängt das damit zusammen das jeder der auch nur einen Hauch von wirtschaftlichem Sachverstand hat irgendwann zwangsläufig unserem derzeitigen Falschgeldbetrugssystem (Papiergeldsystem) auf die Schliche kommen muss! Das ist genau auch der springende Punkt! Viele normale, Durchschnittsbürger haben diesen Sachverstand nicht ein Mal ansatzweise. Mit ökonomischer Blindheit geschlagen und nach mulmigen Bauchgefühlen urteilend wandelt der betäubte Bundesbürger durchs Leben und ist auf Gedeih und Verderb auf die wagen Aussagen der Politbetrüger angewiesen. Diese versprechen dreist Dinge die sie freilich später nie halten können. Die Preise für Dinge des täglichen Bedarfs bzw. Lebens sind definitiv gestiegen. Das merkt jeder der noch selbst in normalen Geschäften einkaufen geht. Der Wert des Geldes ist dramatisch gesunken. Im Vergleich zu DM Zeiten (Anmerkung: auch die D-Mark hatte bis zu ihrer Ablösung durch den EURO als ungedeckte Papierwährung auch schon immerhin ca. 70% ihres ursprünglichen Wertes verloren, dass an die Adresse der DM Nostalgiker!) haben wir weniger als die hälfte dessen an Kaufkraft im Geldbeutel, so meine ganz persönliche Prognose! Und glauben Sie mir, dass wird alles noch viel „besser“ werden! Wenn die ganzen finanzpolitischen Versprechungen und uneinbringlichen Bürgschaften, Haftungsverpflichtungen und ähnliches die wir im Zuge der völlig irrsinnigen EURO-Rettungsorgie abgegeben haben eingelöst werden, dann Prost, Mahlzeit!   Dann werden hier bei uns nicht nur wegen der planwirtschaftlich vergeigten Energiewende die Lichter ausgehen, sondern auch weil dann die Bundesrepublik mit einem Schlag Zahlungsunfähig ist und das Währungssystem komplett zusammenbricht. In jenem Moment wird hoffentlich wirklich dem letzten Idioten klar das die wahnwitzigen Summen die derzeit bei sämtlichen sog. „Rettungsschirmen“ herumgeistern letztendlich Luftbuchungen sind, Zahlengrößen die keinerlei realen Gegenwert mehr haben. Das was dort veranstaltet wurde ist Zahlenmystik, Voodoo-Ökonomie! Das ganze wird platzen wie eine Seifenblase.

Gut, ich sehe in solch einem Katastrophenszenario die größte und wohl einzige Hoffnung darin das sich die Menschen, gerade weil das bis dato staatliche Zwangszahlungsmittel versagt, sich neu orientieren werden und auf alternative Zahlungsmittel zurückgreifen. Das wäre in erster Linie sicherlich Gold und Silber oder auch andere, sachwertgedeckte Währungen. Das hätte zur Folge das damit das staatliche Geldmonopol quasi zwangsweise gebrochen bzw. unterlaufen wird. Denn von irgendetwas müssen die Menschen ihren Güteraustausch ja schließlich bewerkstelligen, egal was diverse Regierungsvertreter da auch versprechen. Nach dem 2. Weltkrieg waren das bspw. Zigaretten die als Ersatzwährung von allen Menschen akzeptiert wurden. Denn der freie Markt (also alle Menschen die in irgendeiner Form Bedürfnisse haben und diese befriedigen wollen, um das ein klein wenig zu verdeutlichen, da ich feststelle das viele keine Ahnung haben was oder wer eigentlich der „Markt“ ist) findet immer eine Lösung und lässt sich nebenbei bemerkt auch durch keinerlei staatliche Zwangsmaßnahmen langfristig ausschalten. (Beispiel blühender Schwarzmarkt in der ehem. DDR..)

So etwas kann man auch leichter haben. Wenn die Menschen sich mehr in jene Richtung orientieren wie bspw. die Partei der Vernunft oder der sehr engagierte Frank Schäffler (einer der wohl letzten, aufrechten Liberalen in der FDP der auch noch über fundiertes, ökonomisches Wissen verfügt!), doch viele wollen den Versprechungen der Voodoo-Ökonomen, Papiergeldpriestern und Steuergeldwohltätern gerne glauben. Es ist einfach so schön bequem, da muss man nicht so viel selber denken und man hat immer einen passenden Sündenbock wenn es Schief geht. Schließlich hat man die Verantwortung „vertrauensvoll“ wegdelegiert.

Ich persönlich finde es beängstigend wenn die Menschen sich über das was sie tagtäglich in Händen halten, mit dem sie sämtliche Dinge ihres alltäglichen Lebens beziehen, sich so herzlich wenig Gedanken machen. Viele behandeln Geld wie etwas wo vom Himmel gefallen ist. Als ob das von Anbeginn der Zeit einfach „da gewesen“ sei. Einigen noch lebenden älteren Mitbürgern dürften vielleicht durch Inflations- und Nachkriegszeit etwas mehr geprägt worden sein was das Thema Geld anbelangt. Doch auch hier herrscht große Ahnungslosigkeit und meistens völlig Unkenntnis von den tatsächlichen Zusammenhängen. Das wundert einen auch nicht wenn ich zurückdenke was einem auf durchschnittlichen, normalen, staatlichen Schulen im Bereich Ökonomie beigebracht wird. Scherzhaft war bei uns damals der Satz im Umlauf das im Fach „Wirtschaftslehre“ einem bestenfalls beigebracht wurde wie man einen Scheck richtig ausfüllt….. Übrigens kein Witz, dass wurde bei uns damals dann auch wirklich einmal im Unterricht so behandelt! Ich erfuhr erst später auf weiterführenden Schulen und dann im Zuge meiner kaufmännischen Lehre auf der Berufsschule von Dingen wie Geldsystem oder Geldmenge. Hier wurde dann wenigstens etwas in die Tiefe der Themen gegangen. Doch selbst hier musste man Glück haben einen Lehrer zu erhalten der nicht gläubiger Keynesianer (also wieder so ein Voodoo-Ökonom..) war sondern die Dinge einem wirklich unbefangen und realistisch erklärte. Ich hatte Gott sei Dank das Glück einen Lehrer zu bekommen der stets mahnend von einer Ausweitung der Geldmenge ohne reale Deckung sprach und damals vor „systembedingten Krisenzyklen“ warnte. Jedoch geht man danach wieder, schwer beladen mit diesem Wissen, in den Alltag zurück und bemerkt recht schnell wie unbeholfen und naiv seine Mitmenschen mit der ganzen Thematik umgehen.

Doch wer weiß, vielleicht zwingt gerade jene EURO Krise die große Mehrheit der Bevölkerung die bisher sich von dem Thema höchstens belästigt vor kam, dazu sich wieder mehr damit zu beschäftigen und die Betrügereien der Geldzauberer zu entlarven. Wenn die Menschen beginnen ihre Geschäfte unter Ausschluss des Staates abzuwickeln weil sie das gesetzliche Zahlungsmittel einfach nicht mehr verwenden wäre der Spuk den wir derzeit erleben sehr wahrscheinlichen binnen weniger Tage vorbei.

Noch bin ich frohen Mutes so etwas zu meinen Lebzeiten noch miterleben zu dürfen. Ich hoffe liebe Leser Sie sind auch dabei!

Mit geldtechnischen Grüßen

Ihr Michael Sanchez

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