TV Dreikampf: Das fröhliche Dreigestirn in der Vorkarnevalszeit

Das Original! Das Kölner Dreigestirn, gestern das Berliner Dreigestirn beim ARD zur BTW 2013 (Bildquelle: Wikipedia)Am Sonntag das beruhigende Gute Nacht Duell von Mutti Merkel und ihrem sog. „Herausforderer“ Peer Fettnapftreter Steinbrück und gestern nun das Ampel Dreigestirn auf der ARD. Da geht es ja Schlag auf Schlag in unserer so vielfältigen Fernsehlandschaft.
Doch wenn Sie nun beim flotten Dreier zwischen Gysi, Trittin und Brüderle dachten das sei eine Art vorgezogene Karnevalssitzung, weit gefehlt, diese Diskussionsrunde zwischen drei Altherren der bundesdeutschen Politshow haben sich über Themen des aktuellen Bundestagswahlkampfes gestritten! Doch, ganz ehrlich! Ich habe mir diese Show nur in Teilen angetan, nachdem ich immer noch Kopfschmerzen vom „großen Duell“ der Kanzlerkandidaten hatte und nun wirkliche Sorgen das bei dieser komischen Dreierrunde mir die letzten Gehirnzellen absterben oder beschädigt werden würden. Doch das was ich mitbekam war wirklich kurios. Da haben die den betagten und beinahe bemitleidenswerten Rainer Brüderle zwischen den roten Giftzwerg und SED Millionenverschieber Gysi und den grünen Kobold, Dosenpfand Ex Minister, Trittin gesetzt und gewartet was wohl passieren würde. Nun die beiden Hardcore-Sozialisten haben sich erwartungsgemäß auf den immerhin noch 50% Marktwirtschaftler Brüderle gemeinschaftlich eingeschossen. Dieser wirkte zuweilen recht hilflos und konnte sich irgendwie nicht dazu durchringen die beiden Planwirtschaftsclowns wenigstens beim ursprünglichen Kernthema der FDP, der Wirtschaftspolitik, an die Wand zu spielen. Was man eigentlich erwartet hätte von jemanden der vorgibt für eine freie Marktwirtschaft einzutreten und dem Besteuerungs- und Regulierungswahn der linken Parteien Einhalt zu gebieten. Doch weit gefehlt, die rheinland-pfälzische Weinfee quälte sich regelrecht durch das Duell. Während die ebenfalls sonnengebräunten Kontrahenten Gysi und Trittin zuweilen recht souverän und merklich ungestört ihren Irrsinn herausposaunen konnten. Interessant wie sich alle drei darum stritten wer nun mit Vermögensabgabe, Millionärssteuer oder dem herumschrauben an allen möglichen anderen Raubabgaben man den Bürger wohl am verträglichsten ausnehmen kann. Oder dachten Sie die diskutieren „nur“ darüber wie sie die „bösen Reichen“ mit gesetzlicher Legitimierung berauben können? Liebe Mitbürger, bei denen ist jeder der nicht zu ihnen und ihrem Klüngel gehört der Feind, die Melkkuh, den wo man schamlos berauben kann. Verstanden? Und wenn der liebe, rote Gregor und der so nett wirkende Onkel Jürgen von den Grünen so süß dem einfachen Bürger Honig ums Maul schmieren weil sie beide versprechen „den kleinen Mann“ eben nicht so sehr auszunehmen, seien sie versichert, sollte einer dieser beiden regieren oder auch nur mitregieren werden sie genauso beraubt, ausgepresst und betrogen wie von den derzeitigen schwarz-gelben Pappnasen!

Das der „Spitzenmann“ der FDP, der gute Rainer, sich zuweilen wehren wollte in dem er richtigerweise versuchte darauf hinzuweisen das die Linken und Grünen weder richtig rechnen können, noch wissen wie man etwas erwirtschaftet und auch eine Verbotsmentalität haben das es einem Angst wird. So wirkten jedoch alle Versuche des FDP Spitzenkandidaten recht hilflos und unsicher. Wieso hat die FDP hier nicht einen Frank Schäffler ins Rennen geschickt? Wahrscheinlich weil danach jeder in der FDP diesen Mann umgehend als Vorsitzenden haben möchte und höchstwahrscheinlich jeder zweite Bundesbürger ihn auch als Kanzler oder zumindest Finanzminister hätte sehen wollen…. doch im ernst, dieser hätte den beiden Linken Clowns sicherlich gehörig eingeheizt und Beine gemacht. Doch stattdessen schickt die letzte im deutschen Bundestag vertretene, nicht komplett planwirtschaftlich verseuchte Partei, den quasi letzten Versuch, die Rampensau der FPD, Rainer Brüderle in den Ring. Mahlzeit, liebe Freidemokraten, dass habt ihr super gemacht!

Als Fazit aus diesem politischen Dreikampf entnehme ich ähnliche Dinge wie bereits aus dem sonntäglichen Duell der beiden Oberzipfelmützenkandidaten. Zwar emotional etwas aufgeladener, es kam etwas lockerer rüber und nicht gar so steril wie das seichte Geblubbere zwischen Merkel und Steinbrück. Aber inhaltlich höchstens die Bestätigung meiner Ansicht das Linke einfach Probleme mit der Realität haben und die FDP auf dem allerletzten Loch pfeift…um das ein Mal etwas Salopp auszudrücken.

Mit kopfschmerz geplagten Grüßen

Ihr Michael Sanchez

P.S. Bei Welt Online erschien Heute ein empfehlenswerter Artikel zum Thema von Thorsten Jungholt HIER gehts zum Text

Und für alle die etwas mehr über den oben erwähnten Frank Schäffler und des aktuellen, spektakulären Wahlkampf in Ostwestfalen erfahren möchte geht es HIER zu einem doch sehr ausgewogenen WELT Artikel

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