Die glücklichen Sklaven

Roland BaaderEinleitend möchte ich den bekannten Autor Roland Baader mit folgenden Worten zitieren. Diese machen deutlich worum es auch mir geht darzustellen:

…Deutschland…
Wir erkennen ein Land mit einem staatlichen Rentensystem, mit einem staatlichen Gesundheitswesen, einem staatlichen Bildungswesen, mit staatlich und gewerkschaftlich gefesselten Arbeitsmärkten, einem konfiskatorischen Steuersystem, einer Staatsquote am Sozialprodukt von 50% (andere Stimmen sprechen mittlerweile von 70%, LLP), mit einem erheblich regulierten Wohnungsmarkt, einem massiv subventionierten und regulierten Agrarsektor und einer in ein kompliziertes Geflecht zwischen Markt und Staat eingebundenen Energiewirtschaft, mit mindestens Hunderttausend Betrieben in „kommunalen Eigentum“ (= Camouflage-Wort für Verstaatlichung) und einem staatlichen Papiergeldmonopol, ja sogar mit einem Staatsfernsehen samt Zwangsgebühren.

Wir erkennen ein Land, in dem fast 40% der Bevölkerung ganz oder überwiegend von Staatsleistungen lebt und in welchem das gesamte Leben der Bürger von staatlichen Regelungen überwuchert ist.

WER DIESEN 80% – SOZIALISMUS ALS KAPITALISMUS BEZEICHNET, MUSS MIT IDEOLOGISCHER BLINDHEIT GESCHLAGEN SEIN.

(Roland Baader, Kapital am Pranger, Seite 56)

Quelle: Roland Baader Fansite bei Facebook

Man muss bedenken das dieses Zitat schon etwas älter ist. Wenn man überlegt in welcher Form der Staat via Steuern im alltäglichen Leben mitmischt kommt man aktuell, je nach Rechenmodell, auf eine Abgabenquote von monatlich ca. 70%! Das heißt der Staat raubt einem jedem Monat in etwa 3/4 der Früchte seiner Arbeit. Wie soll man das nennen wenn nicht Sozialismus? Es ist ein schlechter Scherz wenn in einer solch katastrophalen Lage die letzte, zumindest noch in wenigen Teilen, marktwirtschaftlich orientierte FDP im Bundestag nur noch marginale Forderungen stellt diesem Wahn entgegen zu treten. In Koalition mit den Staatsfetischisten der CDU hat sie sich nicht dadurch hervorgetan ein tatsächliches Korrektiv zum Irrsinn der Räuberbande der Staatsgläubigen zu sein, sondern diente wohl eher als Feigenblatt für den weiteren Raubzug gegen den Bürger.

Schlimm wenn mittlerweile viele in Deutschland diesen immer mehr zum offenen Kommunismus drängenden Strom nichts mehr entgegen setzen wollen, sondern das sogar noch Gut finden. Ob nun aus völliger Unkenntnis, Naivität oder um es mit den Worten von Roland Baader zu sagen „ideologischer Blindheit“ sei ein Mal dahingestellt. Am aktuellen Beispiel der Bahn zeigt sich sehr Gut was ein quasi Staatsbetrieb wie die Bahn kann, nämlich in erster Linie eines: Ineffizient sein, Unfähigkeit verwalten und sich in endlos Debatten verlieren! Genial wenn die Staazis aller Parteien nun laut aufbrüllen und ernsthaft fordern man müsse die Bahn daher wieder direkt und voll unter Staatskontrolle stellen. Klar, es brennt weil Benzin das Feuer verursacht hat, also, los, löscht das Ganze mit noch mehr Benzin! Die schwammige und unhaltbare Begründung: Schließlich habe das früher alles so super geklappt, als die Bahn noch ein totaler Staatsbetrieb war. Auch Teil der Märchengeschichte die man immer wieder hört in diesen Tagen. Ich gebe es an dieser Stelle nochmals zu Protokoll: Der Staat kann NIE, NIEMALS, so effizient sein wie der freie Markt, (für nicht aufgeklärte, der Markt das sind wir alle, die Menschen!) ergo die verschiedenen privaten Unternehmen. Diese müssen das nämlich zwangsläufig sein um überhaupt existieren zu können. Beim Moloch Staat ist es doch vollkommen Schnuppe wenn hier und da Mal ein paar Millionen Euronen versenkt werden. Via staatlichem Geldmonopol und Zwangssteuern haftet der einfache Bürger letztendlich für das Versagen der einzelnen Funktionäre. Diese kümmert es daher recht wenig wenn ihr Betrieb ineffizient und stümperhaft dahin vegetiert. Doch solche einfachen, logischen Schlussfolgerungen sind für die Mehrheit der gehirngewaschenen Bundesbürger offenbar wirkliches Neuland…..

Sie schwelgen lieber in heimelichen Erinnerungen an frühere Zeiten wo angeblich ja „alles besser war“ als der „Staat sich noch darum gekümmert hat“. Liebe Mitbürger, kennen sie das Prinzip das wenn man in einen löchrigen Sack oben immer genug nachfüllt er trotzdem gefüllt bleiben kann und nach außen hin prall wirkt? So ähnlich verhält es sich mit dem Staat. Es fiel in Zeiten von Wirtschaftswunder und späterem New Economy Boom eben nicht wirklich auf das Misswirtschaft, Unfähigkeit, Korruption und Irrsinn schon immer beim Staat fröhliche Urständ feierten! Zudem sei anzumerken das die Steuerbelastung in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich anstieg!

Der allmächtige Nanny-Staat der uns von Morgens bis Abends umsorgt, betüttelt und zwangsbehütet scheint vielen Bundesbürgerimitaten offenbar ganz Gut zu gefallen. Es ist so schön einfach die Verantwortung an eine anonyme, staatliche Bürokratie abzugeben. Sich Dumm zu stellen und darauf zu hoffen das Andere, also der Staat, sich ihrer Probleme annehmen. Das hat auch den schönen Vorteil das man nachher so herrlich schimpfen kann wenn dieser erwartungsgemäß seine Probleme nicht löst sondern verschlimmert. Man kann dann mit erhobenem Zeigefinger auf den in diesem Fall nun wieder „bösen Staat“ zeigen. Nachdem man zuvor bereitwillig seine Verantwortung an genau jenen abgegeben hat versteht sich. Sie meinen das ist Schizophren? Ja, ich auch! Entschuldigen Sie, aber ich muss hier festhalten das dieses orwellschen Zwiedenken mittlerweile eine erschreckende Mehrheit der Bürger in Neuland-Dummland erfasst hat! Viele lassen sich sehr gerne bevormunden, sich sehr gerne an die Hand nehmen. Das Eigenverantwortung auch immer Freiheit bedeutet leuchtet ihnen nicht wirklich ein. Wenn es breiten Bevölkerungskreisen endlich ein Mal bekannt werden sollte was möglich wäre wenn wir diesen gierigen Moloch Staat zuerst gehörig zurück stutzen und langfristig ganz abschaffen, wir hätten noch vor Morgen früh einen Aufstand! Daher wird das Wissen um den wahren Übeltäter bei fast allen derzeitigen gesellschaftlichen Problemen, nämlich der Staat, so gezielt unterdrückt, verschleiert, verdreht und von den Massenmedien ignoriert.

Wie ich bereits in anderen Artikeln erwähnt habe vermute ich jedoch bei den Deutschen allgemein eine sehr tief sitzende, quasi religiöse Staatsgläubigkeit, ja, eine regelrechte Vergötterung des Staatswesens und seiner Repräsentanten. Nicht das selbst der staatstreueste Durchschnittsbürger auch Mal etwas Kritik übt, dass ist immer drin. Doch ringt er sich nur spärlich oder garnicht zu fundamentalen, aber berechtigten und notwendigen Angriffen durch. Das bringt er seltsamerweise nicht über sein staatsgläubig pochendes Herz. Während er den Anfeindungen und dem ungehemmten Raubzug gegen ihn durch staatliche Institutionen ratlos gegenübersteht und wehmütig über sich ergehen lässt. Irgendwie denkt der Normalo das es der Staat ja letztendlich doch irgendwie „Gut“ mit ihm meint. Pervers, aber die traurige Wahrheit. Was würden Sie sagen wenn ich Sie beraube, vergewaltige und dazu noch frech beleidige und anschließend sage: Sorry, tut mir eigentlich leid, aber das nächste Mal wirst Du „nur ein bisschen“ von mir gedemütigt, ist das ok? Und zudem geschieht das letztendlich nur zu Deinem Besten, Du verstehst das grad nur nicht! Sie würden sicherlich nicht überlegen was Sie mir antworten, sondern mir berechtigterweise gehörig eine verpassen! Doch wenn der Staat so etwas macht geht das für viele Normalbürger vollkommen in Ordnung. Hier ist sie dann wieder, die (Schein)Heiligkeit die der Staat bei den Deutschen stets auslöst.

Zum Abschluss möchte ich meinen Lesern noch ein Mal begreiflich machen wieso mich das ewig brüllen nach dem Staat so dermaßen anwidert. Haben meine Mitmenschen etwa so wenig Selbstachtung, so wenig Selbstvertrauen und halten sich für derart Minderbemittelt das sie sich ständig in die Obhut des Staates begeben müssen? Sind wir so degeneriert und verblödet das wir nicht selbst Entscheidungen für uns treffen und die Konsequenzen daraus tragen können? Sind wir nicht mehr in der Lage dazu unsere Selbstbestimmung auch real aus zu leben? Wollen wir immer nur das Widerkäuen was uns vorgesetzt wird? Oder essen Sie Zuhause etwa nur noch Babybrei weil der so schön bequem zum runterschlucken ist? Das sind Fragen die mich jeden Tag beim Umgang mit meinen Mitbürgern beschäftigen, mir immer wieder zwangsläufig durch den Kopf gehen.

Es ist Wahnsinnig und Irre zugleich was für einen Grad an Hörigkeit und Blindheit gegenüber den Realitäten wir mittlerweile bei den Bürgern im allgemeinen erreicht haben. Hier kommt einem der Satz von den „glücklichen Sklaven“ in den Kopf die gerne sich versklaven und bevormunden lassen und voller Stolz auf die Knie vor ihren Herren sacken. Doch genau sie sind die erbittertsten Feinde der Freiheit. Sie sind gehirngewaschen, zur Hörigkeit erzogen. Man fragt sich wie lange der Wahn noch weiter geht. Ich befürchte jedoch mittlerweile das es erst wirklich krachen muss, ehe die Mehrheit meiner Mitmenschen begreift was hier eigentlich los ist.

Mit grüblerischen Grüßen

Ihr Michael Sanchez

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