…..und wer baut die Straßen?

Ein Klassiker unter Libertären. Das scheinbare „Totschlagargument“ gegen libertäre Ideen. Die ewige Frage: Wer baut die Straßen wenn es nicht den allmächtigen Fürsorge- und Superverwaltungssteuerstaat gibt? Ich habe eine Antwort für Sie parat: Die wo sie brauchen!

Es ist wie bei eigentlich allen Dingen des täglichen, menschlichen Lebens. Wenn Nachfrage besteht wird sich irgendjemand finden der diese Nachfrage befriedigen will, weil er daraus einen persönlichen Vorteil ziehen kann. Geld verdienen, ein gutes Werk verrichten, sein Karma ausbessern, was auch immer. Und diejenigen wo Nachfrage nach etwas haben werden befriedigt, sind dann auch zufrieden gestellt, beide Seiten profitieren davon und haben jeweils eine Bedürfnisbefriedigung erfahren. Und das alles klappt jeden Tag wunderbar am noch vorhandenen Rest vom freien Markt! Ganz ohne Staat! Das ist das Grundprinzip nach dem die Lösung angestrebt wird. Wieso sollte das nicht beim Straßenbau funktionieren?

Die meisten argumentieren dann immer: Ja, aber dann würde ja das totale „Straßenbau-Chaos“ ausbrechen wenn jeder herum baut wie er will. Wie bitte? Libertäre treten seit je her dafür ein das solche Dinge vor Ort in den Gemeinden geregelt werden. Möchte eine Gemeinde super ausgebaute Straßen und sind die Bürger damit einverstanden diese zu finanzieren macht sie das, Punkt. Bei überregionalen Straßenbauprojekten können je nach Bedarf entsprechende Vermittlungsausschüsse oder Koordinationsräte (Stichwort Städte und Gemeindetag, gibt es ja schon…) eingerichtet werden. Wenn die Bürger wieder wertstabiles Geld zur Verfügung haben und im Vergleich zu ihren jetzigen Einkünften mehr als das doppelte Netto haben wird sich vieles was jetzt noch als schwer vermittelbar erscheint von alleine lösen. Die Menschen werden vieles mit anderen Augen sehen und auch durch die direkte Mitgestaltung vor Ort sich mehr einsetzen und bereit sein für effektive Gegenleistungen auch etwas zu bezahlen. Der Irrsinn von Tunneln die ins leere führen oder Megaautobahnen in menschenleeren Regionen gehören dann der Vergangenheit an. Die Gemeinden erhalten faktisch die voll Hoheit über etwaige Steuern und Abgaben, wodurch sie dann die nötigen Finanzmittel zum Erhalt und Ausbau der Straßen besitzen. Über die Höhe jener Abgaben entscheiden dann die Bürger. Je nach dem welche Leistungen für den einzelnen Bürger wichtig sind oder nicht bezahlt er dafür oder nicht. Wo ist als noch das Problem mit dem: „Und wer baut die Straßen ?“ Dasselbe gilt übrigens auch für die Frage nach: „Und wer baut die Schulen ?“.

Sie glauben das alles nicht? Nun, lassen Sie sich doch bitte das Gegenteil beweisen. Von den bisherigen Politikerimitatoren wissen Sie ja nun wirklich ganz sicher das diese Meister im sinnlosen verbauen und verplanen von Steuergeldern sind. Darum sind wir so vehement dagegen jenen Gestalten überhaupt Steuergelder anzuvertrauen. Sie entscheiden vor Ort in ihrer Gemeinde mit ihren Mitbürgern darüber wie wo was ausgebaut wird oder eben nicht. Freilich auch mit allen Konsequenzen die das nach sich zieht. Aber das ist ein wirklich fairer Preis für gelebte Freiheit, Eigenverantwortung und Individualität. So zumindest meine Meinung. 

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